Aufruf von FDP-Ortsvorsitzenden Peter Siemsen

Kategorie: Aktuelles

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Peter Siemsen, FDP-Ortschef und promovierter Medizinalchemiker, wirbt fürs Impfen

Impfen ist der Weg aus der Pandemie

Wochenlang meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) traurige Rekorde. Explosionsartig steigt die Zahl der Neuinfektionen. Hunderte Menschen sterben täglich an oder mit Corona. Gebiete mit einem 7-Tage-Inzidenzwert im vierstelligen Bereich sind längst keine Seltenheit mehr, in vielen Krankenhäusern ist kein intensivmedizinisches Bett mehr frei, Ärzte und Pfleger appellieren verzweifelt an die Politik und Menschen, die sich den lebensrettenden „Pieks“ bisher nicht abholen wollen: „Impfen trainiert die Immunabwehr, nicht impfen stärkt das Virus“, stellt der FDP-Ortsvorsitzende Peter Siemsen klar. Der promovierte Medizinalchemiker versteht, wenn Menschen einem neuen Impfstoff skeptisch gegenüberstehen: „Die Aufklärung anfangs war nicht breit genug, aber das kann man jetzt nicht mehr sagen.“ Gemeinsam mit Veterinärmedizinerin Gabriela Berg, beginnt Siemsen zu einem frühen Zeitpunkt der Pandemie, eine Seite aufzubauen, die möglichst für jeden verständlich, über Coronaviren, Strategien und Entwicklung aufklären soll. „Wir wollen kompakte Informationen zu den verschiedenen Impfstoffen geben, was die Unterschiede sind, wie sie wirken“, erklärt Siemsen und gibt offen zu: „Nachdem alle sehnlichst auf die Impfstoffe gewartet haben, bin ich ein wenig enttäuscht, dass nicht schon viel mehr Menschen geimpft und geboostert sind.“

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Solidarität Gebot der Stunde

Die Argumente führender Wissenschaftler seien plausibel, warum das Risiko der Corona-Impfstoffe deutlich niedriger einzuschätzen sei als bei anderen Impfstoffen: „Weil es sich sowohl bei den Vektor- als auch bei den mRNA-Impfstoffen um Substanzen handelt, die äußerst empfindlich sind. Man kann sie nur kurz aufbewahren, einige benötigen extreme Kühlung bei der Lagerung. Sie überleben nicht lange“, so Siemsen. „Sollen sie auch nicht. Sie sollen in die Zelle eindringen und eine Immunreaktion, also das „Training des Immunsystems“ auslösen“, das war es dann.“ Langzeitschäden seien mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen. „Die bauen sich innerhalb von Stunden oder Tagen ab und sind nicht vergleichbar mit medikamentösen Nebenwirkungen“, erklärt Siemsen. Impfreaktionen innerhalb der ersten 48 Stunden seien „eher ein gutes Zeichen“: „Weil das Immunsystem eben das tut, was es tun soll. Es baut Immunzellen auf, die für den langfristigen Schutz Gedächtniszellen bilden. Wenn das Original-Virus auftaucht, sollte es zu diesen Antikörper-Ausschüttungen führen“, führt Siemsen aus. „In der jetzigen Phase müssen wir uns klarmachen, dass uns diese Impfung gesamtgesellschaftlich hilft. Damit leistet jeder einen ganz entscheidenden Beitrag, damit es nicht von einem in den nächsten Lockdown geht.“

„In der jetzigen Phase müssen wir uns klarmachen, dass uns diese Impfung gesamtgesellschaftlich hilft. Damit leistet jeder einen ganz entscheidenden Beitrag, damit es nicht von einem in den nächsten Lockdown geht.“

Peter Siemsen, FDP-Ortschef

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Tanz auf dem Vulkan

Vor allem warnt Siemsen davor, die neue Mutation Omikron auf die leichte Schulter zu nehmen, da der Verlauf einer Krankheit offenbar mild zu sein scheint. „Besorgniserregend ist, dass diese Virusmutation eine weitere erzeugt. Jede erzeugt weitere Untervarianten und irgendwann passiert es, dass sich eine Untervariante so stark verändert, dass eine ganz neue Mutationsklasse entsteht“, führt Siemsen vor Augen. Im schlimmsten Fall bestehe das Risiko von Varianten, die gegen den heutigen Impfstoff robuster sind, ihn überwinden können und schwere Verläufe verursachen können. „Es ist ein Spiel mit dem Feuer zu sagen: „Na, wenn Omikron zwar infektiöser ist, aber die Symptome mild, dann ist es nicht schlimm.” Leute, die so argumentieren, haben die Thematik Mutationen noch nicht verstanden“, betont Siemsen. „Wir haben es hier mit einer Variante zu tun, die offensichtlich in die Richtung mutiert, den Impfschutz zu durchbrechen“, befürchtet Peter Siemsen. „Wenn das gelingt und es ganz blöd läuft, wirft uns das wieder ganz an den Anfang der Pandemie zurück. Entscheidend ist: Impfen und boostern – jetzt!“

Impfzentrum Haar:
Betreiber: Malteser Hilfsdienst e.V.
Wasserburger Str. 43-47, 85540 Haar
Tel.: 089 24 88 06 660

Öffnungszeiten:
Montag-Sonntag: 8.00-18.00 Uhr

Anfahrt: S-Bahn S4, S6 Haltestelle, von dort MVV Regionalbus 241 Richtung Taufkirchen, Lärchenweg/VHS bis Haltestelle Wasserburger Straße
Weitere Haltestellen in der Nähe: MVV Regionalbus 243 Haltestelle Vockestraße, Haltestelle Waldstraße

Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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