Pünktlich zum Schulstart

Kategorie: Schulen

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Von li nach re: Stellvertretender Landrat Ernst Weidenbusch, Schulleiterin Carolin Friedl, Bürgermeister Andreas Bukowski, Amtsvorgängerin Gabriele Müller und Katharina Dworzak, dritte Bürgermeisterin freuen sich über das gelungene Projekt.

Erweiterungsbau der Grundschule am Jagdfeldring eröffnet

Es gibt Reinigungsfirmen, die mächtig Staub aufwirbeln und so einen kurzen Herzstillstand bei Bürgermeister Andreas Bukowski verursachen. Nur einen Tag vor der Einweihung des Erweiterungsanbaus der Grundschule am Jagdfeldring und zwei Tage vor Schulstart, sorgen fleißige Mitarbeiter nicht nur für blitzblanke Räume, sondern auch für das Auslösen der Brandanlage. „Bei all den Verzögerungen und Problemen, die wir hatten, dachte ich: „Nein das nicht auch noch!“, aber es löste sich glücklicherweise alles auf“, gibt Bukowski lachend und erleichtert vor zahlreich geladenen Gästen, darunter der stellvertretende Landrat Ernst Weidenbusch zu und Schulrat Christof Knippschild, der mit es mit einer „Punktlandung“ zur Veranstaltung schafft, zu bevor er feststellt: „Es ist vollbracht, endlich! Nach teils heftigen Debatten im Gemeinderat, einer reinen Bauzeit von nur drei Jahren und Investitionssumme von knapp 40 Millionen Euro, dürfen wir ein Schulhaus der besonderen Art eröffnen.“

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Zukunftsorientiert

Das Gebäude mit Mensa, Sportplatz, Spielgeräten, Pausenhöfen, einer davon auf dem Dach, ist zukunftsweisend konzipiert und gewinnt umso mehr an Bedeutung, da vor wenigen Tagen Bundestag und Bundesrat das Recht auf einen Platz zu schulischen Ganztagesbetreuung ab 2026/27 beschließen: „Mit viel Liebe zum Detail wurde hier eine Umgebung geschaffen, auf die sich alle Grundschüler, die hier lernen, freuen dürfen“, betont der Rathauschef und zählt weitere „Schmankerl“ des neuen Gebäudes auf. Neben gesicherten Parkplätzen in der Tiefgarage für Lehrer, „was ja auch nicht so schlecht“ sei, steht den Kindern ab Oktober eine Bücherei zur Verfügung, statt ursprünglich angedachter Kreidetafeln, lernen die Kinder mit einem Smartboard (Hybrid von Tafel und Monitor) und können so den zunehmend digitalen Unterrichtsinhalten folgen. Ein wenig neidisch sei er, wenn er an seine eigene Schulzeit denke, meint Bürgermister Bukowski augenzwinkernd: „Was den Kindern heute geboten wird, ist schon toll. Alleine der Pausenhof, das war bei mir lediglich ein betonierter Platz mit wenigen Bänken. Dort haben wir mit den obligatorischen Safttüten Fußball gekickt. Wenn sie kaputt gegangen sind, war es das.“

„Das Konzept macht modernen, übergreifenden Unterricht und die Vernetzung untereinander wunderbar möglich.“

Carolin Friedl, Schulleiterin Grundschule am Jagdfeldring

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Die Anfänge

Das Vorhaben nimmt noch unter Altbürgermeister und Ehrenbürger, Helmut Dworzak, 2012 Fahrt auf. Damalige Analysen zur Entwicklung für die kommenden Jahre, ergeben in der Umgebung des Jagdfelds einen deutlichen Anstieg der Grundschüler. Bei der Standortsuche erweist sich schließlich die Fläche neben dem Altbau als optimal geeignet, da sie im Gemeindebesitz ist, keine weiteren Erschließungen oder Investitionen nötig sind. „Die ehemalige Bürgermeisterin Gabriele Müller, hat die Sache sehr vorangetrieben, weil sie viel Sachkenntnis besitzt. Sie hat auf unzählige Details geachtet“, erinnert sich Katharina Dworzak, die das Projekt vom Architektur-Wettbewerb und während der gesamten Bauphase intensiv begleitet: „Ich bin sehr zufrieden, es ist ein sehr schönes Haus geworden und bin gespannt, was mein Sohn dazu sagt, wenn er nächstes Jahr eingeschult wird.“

Ort des Miteinander

In diesem Jahr beziehen 16 Klassen, darunter drei erste den Neubau, weitere sechs lernen in den gleichwertig ausgestatteten Räumen des Altbaus. Zwei Klassen teilen sich dabei immer einen Gruppenraum, erläutert Carolin Friedl. Für die Schulleiterin ist der Erweiterungsbau mit seinen Möglichkeiten die richtige Investition in die Kinder: „Das Konzept macht modernen, übergreifenden Unterricht und die Vernetzung untereinander wunderbar möglich.“ Bürgermeister Bukowski unterstreicht die Wichtigkeit der Grundschule, die den Grundstein, “in einer Welt, in der uns Maschinen immer mehr Arbeit und kognitive Prozesse abnehmen”, für Kreativität, Wissen und Vertrauen ins eigene Können legen. “Die Jagdfeldgrundschule bietet hierfür jetzt “allerbeste Bedingungen.”

Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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