Hurra, der Frühling ist da!
Der Garten erwacht – und mit ihm die Arbeit. Doch was, wenn genau jetzt der richtige Moment ist, um die Gartenarbeit leichter, günstiger und umweltfreundlicher zu machen?
Weniger schuften. Weniger ausgeben. Und dabei noch der Natur etwas Gutes tun. Klingt verlockend, oder?
Viele Hobbygärtner greifen im Frühjahr ganz selbstverständlich zu gekauftem Mulchmaterial. Säckeweise Rindenmulch, teuer bezahlt und oft mühsam transportiert. Dabei liegt die Lösung meist direkt vor unseren Füßen. Im eigenen Garten. Kostenlos.
Wussten Sie, dass ganz gewöhnlicher Rasenschnitt ein idealer Mulch ist? Laut Bund Naturschutz genügt bereits eine etwa zwei Zentimeter hohe Schicht. Lassen Sie den frischen Rasenschnitt einfach einen Tag antrocknen und verteilen Sie ihn anschließend rund um Blumen, Gemüse, Büsche und Bäume.
Diese dünne, natürliche Schutzschicht wirkt wahre Wunder:
Sie hält die Feuchtigkeit im Boden.
Sie schützt vor Austrocknung.
Sie unterdrückt unerwünschtes Unkraut.
Und sie verbessert ganz nebenbei die Bodenqualität.
So sparen Sie nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Zeit – denn weniger Gießen und Jäten bedeutet mehr Zeit zum Genießen.
Natürlich braucht ein Garten weiterhin Wasser. Doch auch hier schenkt uns die Natur eine einfache, nachhaltige Möglichkeit: Regenwasser. Unterbrechen Sie Ihr Regenfallrohr mit einer Wasserklappe und leiten Sie das kostbare Nass in eine Regentonne. Jeder Regenschauer wird so zur kleinen Reserve für trockene Tage – ganz ohne zusätzliche Kosten.
Es sind oft die einfachen Schritte, die Großes bewirken. Der Frühling muss nicht nur Arbeit bedeuten. Er kann auch der Beginn eines entspannteren, bewussteren Gärtnerns sein.
Auf Dauer: weniger Aufwand – weniger Arbeit – mehr Natur.
Vielleicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, Ihren Garten nicht nur zum Blühen zu bringen – sondern auch Ihr gutes Gefühl. Und vergessen Sie nicht, im Garten, auf der Terrasse oder Ihrem Balkon geeignete Pflanzen für einheimische(!) Insekten zu kaufen und einzupflanzen.
KLIMATREFF
Jeden 1. Donnerstag im Monat, 19 Uhr, in den Vereinsräumen im Gasthof zur Post, 1.Stock.
Für Sie berichtete das Haarer Stadt Echo.









