Großer Andrang beim Tag der offenen Tür der Musikschule

Kategorie: Kultur & Bildung

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Keine Angst vor großen Tönen: Kinder wagen sich an jedes Instrument.

Vom Rhythmus im Blut bis zur Herzensmelodie

Wenn kleine Hände die Tasten eines Klaviers erkunden, mittels eines gestrichenen Bogens die Saiten einer Geige Töne, wenngleich eher schräge, entlocken oder sie beherzt die Bass Drum und Tom Toms eines Schlagzeugs bearbeiten, passiert pure Magie. Die einen wenden sich kichernd mit große Augen an ihre Eltern, andere strahlen in heller Freude, wieder andere staunen ehrfürchtig, über das, was gerade passiert ist. Am Tag der offenen Tür in der Musikschule klimpert, trommelt und tönt es aus allen Ecken und Enden – ganze Heerscharen von neugierigen und aufgeregten Kindern wandern mit ihren Eltern von Zimmer zu Zimmer, entdecken hier Streich-, dort Blasund um die nächste Kurve jede Menge Schlaginstrumente. „Sofort nach Öffnung der Türe um 14 Uhr war der Andrang groß und riss auch nicht bis nach 17 Uhr ab. Da hatten wir immer noch reichlich Interessierte“, stellt Janina Ruthenkolk, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Musikschule und selbst begeisterte Chorsängerin fest.

Spielerisch lernen, gemeinsam wachsen
Wer sind ein wenig mit musikalischer Früherziehung beschäftigt, weiß, wie positiv die Auswirkungen auf die Entwicklung von Sprache, Motorik und Teamgeist sein können. Um Kinder möglichst früh an ein Instrument heranzuführen, bietet die Musikschule den bezahlbaren Raum und fachkundigen Unterricht. Dort lernen die jungen Musikanten mit der zeit nicht nur die Noten kennen, die spielerische Auseinandersetzung mit einem Instrument spricht verschiedene Sinne, rhythmische erhöhen die Konzentration und geben ein mathematische Grundverständnis. Gemeinsames Singen und Bewegen unterstützt die sprachliche und feinmotorische Entwicklung. Als Extrabonus fördert das gemeinsame Spiel in der Gruppe Fähigkeiten und soziale Kompetenzen wie Rücksichtnahme, genaues Hinhören, Empathie und Teamfähigkeit. „Es entstanden sogar kleine mit ganz wenig Anleitung spontane „Improvisationskonzerte“. Es ist einfach beeindruckend, wie Kinder damit umgehen, die Eltern jedenfalls waren sehr überrascht haben dann aber begeistert ihre Kinder beklatscht“, erzählt Ruthenkolk.

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Ausgebucht: Der erfolgreiche Schlussakkord eines tollen Tages
Ob Klassiker wie Blockflöte, Klavier und Geige oder eher unpopuläre und unbekanntere Instrumente wie Fagott, Viola oder Horn: die Musikschule bietet ein umfangreiches „Klang“-Spektrum und damit für jeden musikalischen Geschmack der kleinen Nachwuchs- Mozarts, Jimmy Hendrix oder Phil Collins. „Die meisten Anmeldungen kamen im Bereich Früherziehung“, so Ruthenkolk. Wegen des großen Interessens müssen sich Spätentschlossene derzeit mit einem Platz auf der Warteliste zufriedengeben: „Bemerkenswerterweise ist das Interesse breitgefächert groß. Die Kinder haben sich fleißig an alle Instrumente auch an die Posaune, Mandoline oder das Akkordeon gewagt. Ebenfalls lief der Flohmarkt gut, einige schöne Stücke fanden neue Besitzer.“, bilanziert Ruthenkolk den erfolgreichen Tag.

Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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