Erster Pub-Quiz-Abend bei der BVO

Kategorie: Veranstaltungen

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Ein Abend ohne Smartphone: Pub-Quizzen kommt bei den Mitgliedern der BVO gut an.

Wissensrausch und Promilligenz

Das Bier ist kalt, die selbstgemachten Pizzaschnecken munden köstlich, der Sitznachbar kommt sympathisch daher, obendrein gilt er als schlau. Es sind die perfekten Zutaten für einen gemütlichen Freitagabend bei der BVO und deren ersten Pub-Quiz – ein Event mit Anspruch! Es handelt sich um eine recht knifflige Veranstaltung, die bei den Anwesenden für rauchende Köpfe sorgt. Denn – und das ist in Zeiten von Suchmaschinen beinahe undenkbar − beim Pub-Quiz müssen die Ratenden ohne Smartphone auskommen, tatsächlich die grauen Zellen ihres Gehirns bemühen und in dessen hintersten Winkeln nach den richtigen Antworten kramen. Handy ausstellen und wegpacken ist Ehrensache und Gedankenaustausch neben Wissen, ein echtes Plus.

Fragen, Fakten, Feierabend
Die Teilnehmer sitzen in Vierer- oder Sechser-Teams aller Altersgruppen an Tischen und können sich untereinander beraten. Allerdings pro Frage, die Dario Coklica via Laptop auf einen großen Bildschirm wirft, nur 30 Sekunden lang. Zählen Chopin, Schumann und Mendelsohn nun zu den Komponisten der Wiener Romantik oder nicht? Welche Filmreihe handelt von einem jungen Zauberer mit einer Narbe auf der Stirn? Was gilt in Ottendichl als „glücklich machend“? Es geht um Wissen, das von der Tragkraft der Flügel einer Ameise, der Hauptstadt von Turkmenistan bis hin zur Chartplatzierung eines One-Hit-Wonders in Deutschland aus den 1980ern handeln kann. Zu jeder Frage gibt es im Multiple-Choice- Verfahren mehr oder weniger eindeutige Antwortvorgaben. Von den Teammitgliedern fordert das in Zeiten der Omnipräsenz digitaler Medien eine oft vergessene Fähigkeit: Kommunikation und die in 2.0-Version, was nichts anderes bedeutet als einen höheren Gang in Sachen Sprechgeschwindigkeit einlegen zu müssen. Hilfreich an mancher Stelle sind legale Dopingmittel wie ein Spezi, Glaserl Wein oder eine gekühlte Halbe.

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Vom Marketing-Gag zum Kult-Event
Besonders unter der Woche ist das Kneipenquizzen ein echter Hit. Ursprünglich kommt die Idee, hin und wieder Gehirnjogging zu betreiben, aus Großbritannien. Dort sitzen in den 1970er Jahren die Wirte der Pubs wochentags auf dem Trockenen, weil die Gäste mehr oder weniger ausbleiben. Nach und nach entwickelt sich aus in Kneipen veranstalteten Quiz-Events von Firmen, traditionellen Kneipenspielen und Quiz-Shows das Pub-Quizzen. Statt sich das Hirn einfach promillereich wegzuballern, geht es darum, wenigstens weitgehend einen klaren Kopf zu behalten und sich ein wenig mit Wissen, ob aus den Kategorien „nützlich“ oder „überflüssig“, in den Vordergrund zu spielen. Die verkaufsfördernde Maßnahme funktioniert, schnell rollt der Rubel oder vielmehr das britische Pfund und haucht den Kneipen wieder Leben ein. Es dauert nicht lange bis das Konzept über den Ärmelkanal schwappt und in Deutschland ankommt. Ob in Hamburg Berlin, Köln oder München: für viele „Kneipiers“ gehört der Mix aus Wissen, Nervenkitzel und Teamwork zum festen Wochenritual. Niemand wird mit diesem Quiz Millionär, aber der Spaßfaktor scheint unbezahlbar.

Erfolgreicher Versuchsballon
In der Bürgervereinigung Ottendichl sind Dario Coklica und Vereinsvorstand Alexander Gremm mit der Premiere hochzufrieden: „Es ist wirklich auf Anhieb gut besucht und kommt offensichtlich sehr gut an. Mal sehen, ob wir es regelmäßig veranstalten können.“

Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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