vl. Lea Schmidtke, Patricia Pöllmann (beide INEV), Stephanie Zöllner (Energiea-gentur Ebersberg-München), Bürgermeister Dr. Andreas Bukowski, Hannah Link (Klimaschutzmanagerin Stadt Haar), David Philipp (Bayernwerk Natur)
Wie heizt Haar in Zukunft?
Rund 80 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Stadt Haar ins Bürgerhaus, um sich aus erster Hand über die kommunale Wärmeplanung und die nächsten Schritte hin zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung zu informieren. Das große Interesse zeigte deutlich: Die Wärmewende ist ein zentrales Zukunftsthema, das viele Menschen in Haar bewegt.
Bürgermeister Dr. Andreas Bukowski unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der Wärmewende für den Klimaschutz, die geopolitische Unabhängigkeit sowie die langfristige Zukunftssicherheit der Stadt. Ziel der Stadt sei es, frühzeitig Orientierung zu geben und die Bürgerinnen und Bürger aktiv auf dem Weg in eine nachhaltige Energiezukunft mitzunehmen.
Fachliche Einblicke und konkrete Pläne Im fachlichen Teil der Veranstaltung stellte Patrizia Pöllmann vom Institut für nach-haltige Energieversorgung (INEV) die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung vor. Sie erläuterte die geplante Gebietseinteilung für unterschiedliche Versorgungsformen und präsentierte einen Maßnahmenkatalog, der aufzeigt, wie die Wärmewende in Haar Schritt für Schritt umgesetzt werden kann. Ergänzend informierte Stephanie Zöllner von der Energieagentur Ebersberg-München über individuelle Beratungsange-bote, Fördermöglichkeiten sowie nicht leitungsgebundene Lösungen wie Wärmepum-pen. Matthias Philipp von der Bayernwerk Natur gab Einblicke in bestehende und ge-plante Wärmenetze und erläuterte die Perspektiven der Dekarbonisierung vor Ort.
Persönlicher Austausch und Diskussion Im Anschluss nutzten viele Teilnehmende die Gelegenheit zum persönlichen Aus-tausch an Themenplakaten. Dabei wurden Fragen diskutiert, Anregungen gesammelt und individuelle Anliegen direkt mit den Fachleuten besprochen. Die Veranstaltung machte deutlich: Die Wärmewende ist ein Gemeinschaftsprojekt – und gemeinsam lässt sich Haars Wärmezukunft aktiv gestalten.
Pressemitteilung der Stadt Haar.








