Dascherl decken Tische

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Die Initiatorinnen Hannah Link (li.) und Claudia Erl (re.) vom Rathaus überbrachten das Geld an Eva Genseleiter (2.v.l.) und Traudl Vater (2.v.r.) vom Haarer Tisch. Und ein Blumenstrauß für die fleißigste Näherin Karin Lüthen (Mitte) war auch längst überfällig. Foto: © Stadt Haar

Spende weitergegeben

Die Haarer Einkaufsdascherl sind zum Ausleihen gedacht. Manche wollen die schönen Taschen auch behalten – gegen Spende ist das auch möglich. Jetzt wurden die Spendenboxen geleert und Kassensturz gemacht. 250 Euro konnten so dem Haarer Tisch übergeben werden. Ein paar Euro landeten jede Woche in den Spendenboxen der sechs Haarer Taschenbäume, die quer durch die Stadt selbstgenähte Leih-Taschen anbieten. Das läppert sich – und von Anfang an war klar, was mit den Spenden passieren soll: Das Geld kommt dem Haarer Tisch zugute, also den Menschen, denen es nicht möglich ist, im Supermarkt all ihre Lebensmittel zu kaufen.

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Tisch muss zukaufen

„Das Geld können wir gut gebrauchen, denn es gibt so Einiges, was wir mittlerweile beim Haarer Tisch zukaufen müssen“, erklärt Eva Genseleiter, die gemeinsam mit Traudl Vater die 250 Euro strahlend in Empfang nahm. Gerade Lebensmittel, die lang haltbar sind – wie etwa Mehl, Essig oder Nudeln –, aber auch Windeln oder Hygieneartikel können die ehrenamtlichen Fahrer sehr selten bei den Geschäften abholen. Gebraucht werden diese Produkte aber trotzdem. So kauft das Team solche Ware hin und wieder dazu. Die Rekord-Dascherl-Näherin Bei der Geldübergabe durfte eine Person nicht fehlen: Karin Lüthen. Die Haarerin ist schon berühmt-berüchtigt im Rathaus, denn wenn sie durch die Eingangstüre tritt, dann hat sie meist dutzende Taschen umhängen. Selbstgenähte. Die gibt sie ab und nimmt neue Etiketten mit, um daheim wieder die Nähmaschinennadel zum Glühen zu bringen. Denn sie steht mit Leib und Seele hinter nachhaltigen Projekten und engagiert sich auch in vielen anderen Bereichen für ihre Mitmenschen. Im Rathaus hat man jedenfalls aufgehört zu zählen, aber es waren sicher weit über 400, eher 500 Taschen, die sie genäht und der guten Sache gespendet hat. Da war ein Blumenstrauß nun das mindeste Dankeschön.

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Ehrenamtliche gesucht

Aber auch allen anderen Taschennäherinnen gilt großer Dank:
Ohne diesen ehrenamtlichen Einsatz ist das nachhaltige Projekt nicht zu stemmen. Und die Haarer Einkaufsdascherl können immer noch Unterstützung gebrauchen.

Genauso wie der Haarer Tisch:
Hier sucht man ehrenamtliche Fahrer, die die Spenden bei den Geschäften abholen. Ansprechpartner hierfür ist Daniel Bucher – danielbucher@web.de.

Vielen Dank für so viel gelebte Mitmenschlichkeit.

Für Sie berichtete das Haarer Stadt Echo.

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