Verkaufen Schätze für den guten Zweck: Adalbert Rückschloss, Ivo Stritz, Dada Rückschloss, Renate Hoffmann, Petra Schmidt, Sebastian Bernauer, Josefine Hogh (Kreisvorsitzende Karpatendeutsche Landsmannschaft Slowakei, Landesverband Bayern, Kreisverband München, Obb.) und Gabriele Schilcher (Geschäftsführerin des Kulturzentrums in Haar).
Ausmisten, verkaufen, spenden
Überall sprießt und knospt es, die Temperaturen steigen stetig – es ist die klassische Zeit fürs „Großreinemachen“. Beim Frühjahrsputz kommen nicht selten Sachen zutage, die in den heimischen vier Wänden ein Zuviel des Guten sind: landauf- und ab verpacken Besitzer Bücher, Klamotten, Spielsachen, Sportgeräte und Geschirr gleich kistenweise, um Kunst, Krempel und Co auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Auch die Mitglieder der Karpatendeutschen Landsmannschaft Slowakei wollen auf einem Flohmarkt im Kulturzentrum im Haus der Donauschwaben verschiedene Schätze unters Volk bringen: „Das ist heute das erste Mal, aber es kamen schon Stimmen, ob wir das nicht im Herbst wiederholen können“, zieht die Kreisvorsitzende Josefine Hogh zufrieden eine erste Zwischenbilanz. Ungewöhnlich für das Vorhaben erscheint lediglich der Wochentag: „Unsere Treffen sind immer Mittwoch und Samstag, deshalb sind wir auf den Mittwoch gekommen“, erklärt Hohg und lacht verschmitzt: „Außerdem wollten wir es etwas anders machen.
Mehr als nur Schnäppchen: Ein Nachmittag für die Gemeinschaft und andere
Manche Besucher machen den klassischen Bummel und stöbern ein wenig, andere schauen in der Hoffnung vorbei ein Schnäppchen machen zu können, weitere bleiben und genießen nach dem Kauf Kaffee und ein Stück Kuchen, um mit den Mitgliedern zu „ratschen“. Dabei erfahren sie von dem primären Ziel der Aktion: „So viel Geld einzunehmen wie möglich. Das aber soll nicht in die eigenen Kassen fließen: “Der Erlös geht zu Gunsten der „Sternstunden““, so Hogh: „Wir wollen als Gemeinschaft etwas Gutes tun und nutzen gleichzeitig die Gelegenheit mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und so ein wenig auf uns aufmerksam zu machen, wir wollen einfach ein wenig sichtbar werden.“
Für Sie berichtete Manuela Praxl.







