Jubiläumsausstellung des Bayerischen Spielearchivs mit Highlights der letzten 30 Jahre.
Knobeln, Kniffeln, Kulturgut: 30 Jahre Spielearchiv Haar
Ausstellung noch bis 15.05. – Eintritt frei
Im Rathaus Haar geht mehr als zu stempeln und verwalten. Der Beweis liegt in den gläsernen Vitrinen der Galerie (Eingang Salmdorfer Straße). Dort finden Besucher derzeit ausgestellte Brettspiele. Wie jedes Kind weiß: Hier handelt es sich um weit mehr als um sinnlosen Zeitvertreib: Gerade Familien erleben die gemeinsame Zeit ob beim „Ersten Obstgarten“ bis hin zum abstrakten Legespiel Qwirkle ein „soziales Trainingslager“. Spielerisch lernen bereits die Kleinsten Regeln anzunehmen. Das gestaltet sich mitunter nicht einfach, denn neben der Freude an einem Sieg, gilt es den Frust beim Verlieren verarbeiten zu müssen. Gemeinsame Knobeln fördert nicht nur die Konzentration, sondern auch logisches Denken. Nebenbei hievt der Umgang mit den kleinen Figuren die Feinmotorik auf ein besseres Level.
Alles auf Sieg: Bayerisches Spiele-Archiv feiert runden Geburtstag
Das Bayerische Spiele-Archiv feiert inzwischen stolze 30 Jahre. Statt aber auszusetzen und gar die Lorbeeren zu feiern, dreht das Team eine Extrarunde und zeigt wunderbare Schätze aus den vergangenen drei Jahrzehnten. Was Tom Werneck im September 1996 als ambitioniertes Projekt beginnt, um Spiele als Kulturgut zu bewahren, wächst im Laufe der Jahre zu einem Mekka für Brettspielfans: Die Sammlung umfasst derzeit rund 20.000 Brett- und Kartenspiele. In der Jubiläumsausstellung zeigt der Verein beliebte Klassiker aus der „Siedler von Catan“-Reihe, „Topp die Torte“ oder „Monsterfalle“.
Wer ein bisschen Zeit mitbringt, kann sich mit der Geschichte des Archivs beschäftigen, übersichtliche Texte und Fotos geben einen Blick hinter die Kulissen.
Die Ausstellung läuft bis zum 15. Mai, der Eintritt ist frei.
Für Sie berichtete Manuela Praxl.















