DINO goes WatHAAR World

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Helferteam des DINO Kids beim Hüttenbauen 2026 auf dem Gelände des ehemaligen Baseballfeldes in Haar.

Das Hüttenbau-Team des DINO: Voller Erfolg für die WatHaar-World!

Großer Ferienspaß beim traditionellen Hüttenbauen

Lachende Kinderaugen, eifrige zupackende Hände – wenn das Kind glücklich ist, sind die Eltern entspannt: So muss Sommer! Seit vielen Jahren bietet der Jugendtreff DINO Kids eine sichere Bank in Sachen Sommerfreizeitgestaltung im Ort direkt zum Start in die Ferien. 2026 sogar mit einer kleinen Neuerung: „In diesem Jahr fand das traditionelle Hüttenbauen mit den Kindern erstmals am neuen Standort, dem ehemaligen Baseballfeld, statt“, berichtet Daniel Haag, pädagogischer Mitarbeiter im DINO. Während der fünf Tage verteilen sich Anfang August rund 170 Kinder auf die 20 von der Stadt ausgeliehenen Hütten, die für die Werkzeugausgabe oder den Getränkeverkauf bestimmt sind. Das sind weniger als in den Jahren zuvor: „Sonst hatten wir rund 27 Hütten, aber die Größe des Platzes limitiert uns“, erklärt Haag. „Wenn man unbedingt wollte, bekäme man noch eine oder zwei Hütten mehr hin, aber eigentlich ist das Ende der Fahnenstange erreicht.“

Der Endgegner heißt Hitze
Weniger Platz heißt keinesfalls weniger Spaß. Einmal mehr trifft das DINO-Team mit dem Motto für 2026 mittenrein oder auch haargenau: In der „Wat- Haar World“ soll sich alles um das Thema Unterwasserwelten drehen. Bevor aber die Kinder und Teenager sich ins gedachte nasse Abenteuer stürzen konnten, musste das Team im Vorfeld für die Voraussetzungen sorgen, denn der Extremsommer sorgte für eine echte „Challenge“, so Haag: „Der Boden war durch die langanhaltende Hitze ultratrocken. Bevor wir die Hütten aufbauen konnten, mussten wir erst alles vorwässern, bevor wir irgendwelche Eckpfosten einhauen konnten.“

Trockenübung mit Tiefgang – Es läuft trotzdem
Wasser, generell ein kostbares Gut, avanciert in diesem Jahr zum Luxusgut, auf das die teilnehmenden Kinder in manchen Bereichen sogar verzichten mussten: „Es war sehr schade, dass die Freiwillige Feuerwehr nicht kommen konnte“, erzählt die pädagogische Teamleiterin des DINO, Tanja Probst. „Wir hatten sonst immer diese Kooperation, dass sie in der Woche an einem Tag vorbeikommen und für die Kinder Wasserspiele anbieten. Sie mussten in diesem Jahr leider absagen.“ Wegen der Trockenheit hatte der Landkreis zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgerufen. „Wir haben das ganz gut gelöst, indem wir ein Planschbecken aufgestellt und eine kleine Außendusche zur Abkühlung installiert haben“, meint Probst.

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Die Helden hinter Hammer und Co
„Insgesamt haben wir es dieses Mal ganz cool hinbekommen“, findet Haag. „Unser Elternfest fand mitten im Dorf, also wirklich zwischen den Hütten statt, genau wie der Biergarten mit dem Open Grill. Das Lagerfeuer was so geplant, dass richtiges ‚Dorf-Feeling‘ aufkam.“ Den großen Erfolg habe das DINO-Team vor allem seinen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken, die sich aus vielen ehemaligen DINO-Jugendlichen und ehemaligen Teilnehmern rekrutiert. „Die Helfer und Helferinnen sind zwischen 14 und 30 Jahre alt und haben richtig krass geliefert. Es ist eine Truppe, die mittlerweile super zusammengewachsen ist“, betonen Probst und Haag begeistert. „Wir haben es geschafft, den Kern der letzten Jahre zu halten, und punktuell Verstärkung bekommen. Die Zusammenarbeit macht großen Spaß. Für mich war es ein Highlight zu sehen, wie eigenständig unser Helfer-Team mit den Kids interagiert hat“, lobt Haag. Probst ergänzt: „Die kamen mit so viel Kreativität und so viel Motivation im Gepäck, das war für uns eine super Erleichterung.“

Kurs aufs nächste Abenteuer
Beide Pädagogen haben bereits 2027 im Blick. Wegen des kleineren Platzangebots muss das Team am Konzept feilen. „Die Anzahl der Kinder pro Hütte steigt“, verdeutlicht Probst. „Künftig müssen wir genau schauen, wie wir die Kids altersgerecht gut unterbringen. Wir hatten viel Elternarbeit zu leisten mit vielen Diskussionen und pädagogischen Gesprächen, wie wir das hinbekommen, dass ein Sechsjähriger mit einem Dreizehnjährigen gut in der Gruppe zusammenarbeiten kann.“ Schon jetzt will Probst die Eltern für die dann größeren Gruppen sensibilisieren. So haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, sich vorab im Freundes- oder Geschwisterkreis abzustimmen – denn eines ist seit Langem klar: Aufs Hüttenbauen 2027 freuen sich bereits viele Wiederholungstäter.

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Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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