Inzwischen eine weiß-blaue interkulturelle Institution: das Griechische-Bayerisch Sommerfest auf dem Haarer Anger.
Jámas und Helau auf dem Haarer Anger
Eines scheint so sicher wie das Amen in der Kirche: wenn die Griechische Gemeinde in Haar zum Griechisch-Bayerischen Sommerfest auf dem Haarer Anger lädt, lautet der Dresscode: so bedeckt wie nötig, so luftig wie möglich. Das Thermometer zeigt auch 2025 Temperaturen, wie sie Hellenen sonst eher aus heimischen Gefilden in Südeuropa kennen. Unter weiß-blauen Himmel treibt aber nicht nur die mediterrane Hochsommerhitze den Schweiß auf die Stirn, sondern vor allem der Anblick der atemberaubenden Hebe- und Wurffiguren der Kirnarra sorgen für ein Quäntchen extra Nässe obendrauf. Kirnarra? Ja, ist denn schon wieder Fasching, fragen sich zufällig vorbeikommende Radler beim Anblick der wirbelnden Narrentruppe aus Kirchheim. „Nein“ kommt die beruhigende Antwort und zuprostend von einer Bierbank unter üppigen Sonnenschutz: „Der beginnt, wie gewohnt erst am elften November.“ Die Truppe wolle einfach mit ihrer rasanten Einlage zeigen, was sie könne, und wo wäre das besser möglich als auf einem ohnehin ausgelassenen Fest?
Mehr darüber lesen Sie in der nächsten Printausgabe am 16.09.25
Für Sie berichtete Manuela Praxl.

















































