Zu Beginn der Sitzung sprach der Bürgermeister allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern seinen ausdrücklichen Dank aus. Diese hatten an zwei Sonntagen im Rahmen der Kommunalwahl für einen reibungslosen Ablauf gesorgt und damit einen wichtigen Beitrag zur lokalen Demokratie geleistet.
Im weiteren Verlauf wurde bekanntgegeben, dass eine Partei die Wahl angefochten hat. Diese Information war zuvor bereits aus der Presse hervorgegangen. Konkrete Details oder weiterführende Erkenntnisse liegen derzeit jedoch nicht vor.
Aus dem Bereich der Wirtschaftsförderung berichtete die Verwaltung über das Projekt „Circular Haar“. Lokale und insbesondere nachhaltige Unternehmen erhalten dabei die Möglichkeit, ein entsprechendes Siegel zu erwerben. Voraussetzung hierfür ist das Ausfüllen eines Fragebogens, auf dessen Grundlage im Rathaus entschieden wird, ob die Kriterien für die Auszeichnung erfüllt sind.
Ein weiteres Thema betraf die mögliche Einführung einer regionalen Fahrzeugkennzeichnung für Haar. Die Entscheidung darüber liegt nun auf Bundesebene. Sollte ein positiver Beschluss erfolgen, kann in einem nächsten Schritt ein entsprechender Antrag beim Bund gestellt werden.
Der Geschäftsbericht zur Verbrauchsabgrenzung 2024 wurde dem Gremium zur Kenntnis vorgelegt und einstimmig angenommen.
Auch infrastrukturelle Fragen standen auf der Tagesordnung: Die Wertstoffinseln in der Rechnerstraße werden weiterhin unterirdisch bleiben. In der Leibstraße hingegen wird eine oberirdische Lösung umgesetzt, bei der Papier- und Glascontainer an einem gemeinsamen Standort zusammen bleiben werden.
Großen Raum nahm zudem der Zustand des Bürgerhauses ein. Dieses muss dringend saniert werden, wobei die Maßnahmen ab dem Jahr 2027 beginnen sollen. Die notwendigen Kosten werden in den Haushalt 2027 eingeplant. Insbesondere Terrassen und Treppen, Verglasung, Fassade sowie das Dach weisen erhebliche Mängel auf. Der Bürgermeister betonte in diesem Zusammenhang, dass die Sanierung zwar kostenintensiv werde, man sich jedoch der Bedeutung des Bürgerhauses für die Stadt bewusst sei.
Abschließend wurde über die Erweiterung des Park-and-Ride-Platzes am S-Bahnhof Gronsdorf informiert. Dort sollen künftig 30 zusätzliche Stellplätze entstehen, um die Parksituation vor Ort zu verbessern.
Für Sie berichtete Yvonne Baum.







