Hochmotiviert ins Wahlkampfjahr: Haars SPD zeigt sich kämpferisch.
Auftakt ins Wahljahr
Es herrscht fast drangvolle, aber fröhliche Enge im Kleinen Bürgersaal zum Neujahrsempfang der SPD. Bis auf den letzten Platz besetzt, genießen die Anwesenden das herzhafte Weißwurstfrühstück, wer es süß bevorzugt, hat unter den Kuchenkreationen die Qual der Wahl. Spätaufsteher lassen es sich kurzerhand im Stehen schmecken. Mit Blick auf das anstehende Superwahljahr mit fünf Landtagswahlen, hält Bürgermeisterkandidat Peter Schießl im vollen Bürgersaal inne, um kurz zurückzublicken, vor allem aber auch, um einen Ausblick zu geben. Schießl spricht angesichts der internationalen Lage die Zerbrechlichkeit von Frieden, Demokratie und wirtschaftliche Sicherheit, aber auch fehlende gemeinsame Werte wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und Verantwortung an und hinterfragt insbesondere das Verhalten oder den „ungenierten Imperialismus“ des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump. Auch in Haar habe sich einiges getan, wie die ausführlich gefeierte Stadterhebung, was aus Schießls Sicht zu Lasten der Bedürftigen gehe. Neben vielen anderen Punkten befürchtet Schießl die radikale Veränderung der Stadt durch die nun anstehenden Projekte: „Die Auszeichnung „Flächenbewusste Kommune“, die die Gemeinde für ihre jahrzehntelange, vorbildliche Ortsentwicklung bekommen hat, ist dann ad absurdum geführt.“
Für Sie berichtete Manuela Praxl.












