Chorvereinigung Haar begeistert mit Haydns „Schöpfung“

Kategorie: Kultur & Bildung

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Nach einem Jahrzehnt singt die Chorvereinigung unter der Leitung von Michael Clemens Frey erneut Haydns „Schöpfung“.

Großartige Interpretation mit hochkarätigen Solisten in Sankt Raphael

Nach zehn Jahren wagt sich die Chorvereinigung Haar unter der Leitung von Michael Clemens Frey erneut an Joseph Haydns berühmtes Werk „Die Schöpfung“. Dabei handelt es sich um Meisterwerk der Wiener Klassik, das sein Publikum durch seine grandiose Kraft die Entstehung der Welt spüren lässt. Auch mehr als 200 Jahre nach Fertigstellung der Komposition, fasziniert das Werk seine Zuhörer mit kolossalen Orchesterklängen, meisterlichen Arien und imposanten Chorpassagen, die der Chorvereinigung gelingen. Besonders freut sich die Sängergemeinschaft über die gelungene Zusammenarbeit mit den renommierten Solisten Laura Faig (Sopran), Manuel Ried (Tenor) und Andreas Hörl (Bass), die auf regionalen und internationalen Bühnen wie Paris, Rom und München, Bayreuth, Berlin und Bozen begeistern, begleitet von Armin Becker am Cembalo.

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Tiefer Zugang zum Glauben

„Die Schöpfung“ gilt als das bekannteste und bedeutendste Werk, das die biblische Schöpfungsgeschichte musikalisch schildert. Haydn komponiert es zwischen Herbst 1796 und Frühling 1798. Nachdem Haydn bei seinen Aufenthalten in England Oratorien von Georg Friedrich Händel hört, ist der Komponist inspiriert. Sein Meisterwerk basiert auf Texten aus der Bibel und ist ein beeindruckendes Beispiel für die Wiener Klassik. Es verbindet musikalische Exzellenz mit tiefgründiger religiöser und philosophischer Aussage. Inhaltlich bedient es sich der Erzählungen des Alten Testaments und ist in drei Teile gegliedert: die Erschaffung der Welt, die Entstehung des Lebens und im dritten Teil schließlich, erzählt es von Adam und Eva. Später spricht Haydn gegenüber seinem Biographen von seinem bis dahin nie erlebten religiösen Erleben seines Glaubens. Tatsächlich arbeitet Haydn wie besessen an der anspruchsvollen Komposition und muss sich nach der Uraufführung körperlich erholen.

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Bis zu Perfektion

Haydn selbst, leitet eine erste Uraufführung 1798 in Wien. Der damals 66- Jährige, lässt aber nur eine kleine, handverlesene Gesellschaft im heute nicht mehr existenten Stadtpalais zu. Nach einigen Korrekturen des Meisters kommt es schließlich zu offiziellen Uraufführung am 19. März 1799 im alten Burgtheater. Haydn verwendet eine Vielzahl von musikalischen Ausdrucksmitteln, um die Szenen anschaulich, lebendig und eindrucksvoll darzustellen. Besonders bekannt sind die berühmten Chöre „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ und „Die Schöpfung ist vollendet“, die die Schönheit und Erhabenheit der Schöpfung feiern. Das Oratorium (musikalische Komposition für Solostimmen, Chor und Orchester, bevorzugt zu einem geistlichen Thema aus der Bibel), vermittelt eine tiefe Wertschätzung für das göttliche Wirken und die Natur und zählt bis heute zu den bedeutendsten Werken der Kirchen- und Konzertmusik. Es spiegelt Haydns Fähigkeit wider, religiöse Themen musikalisch neu zu gestalten und emotionaler Tiefe zu verbinden.

Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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