Christian Winkelhofer und Frau Petra fühlen sich in Haar angenommen und willkommen: „Die Haarer sind der Wahnsinn!“
Ein Start nach Maß – fulminante Premiere
Christian Winklhofer bringt wohl alles mit, was sich ein Restaurantbesucher wünscht. Sofort nach Betreten des Gastraums stellt sich trotz Hungers ein Wohlgefühl ein. Der Wirt begrüßt seine Gäste herzlich und offen, dreht immer wieder eine Runde durch den Gastraum, hält inne für einen kurzen Ratsch und behält stets den Überblick, um den reibungslosen Ablauf des Betriebs zu garantieren. Seit wenigen Wochen pulsiert wieder Leben im Gasthof zur Post. Kein Wunder: denn Winkelhofer paart Herzlichkeit mit Gastro- Know-How zur Perfektion.
Alles richtig gemacht
Bayerische Gastronomie liegt Familie Winklhofer im Blut. Seit Jahrzehnten lebt und prägt sie Wirtshauskultur, setzt Maßstäbe in der Qualität und Gastfreundschaft. So machen Vater Toni und Onkel Peter Wieser in 50 Jahren aus dem (wegen der anstehenden Generalsanierung des Ratshauses) kürzlich geschlossenen Ratskeller in München am Marienlatz, ein Lokal, das allerorts bis nach Übersee und anderen Winkeln der Welt besten Ruf genießt. „Wir haben mit Haar richtig Glück gehabt“, schwärmt der neue Wirt: „So kurz nach der Schließung des Ratskeller, also praktisch nahtlos ein Objekt gefunden zu haben, das es ermöglichte unsere Leute mitzunehmen, ist toll. Und unsere Gäste sind einfach großartig, es ist wunderbar hier zu arbeiten.“
Erwartungen übertroffen
Der gestandene Gastwirt betreibt seit 2009 erfolgreich den Schnitzelwirt im Spatenhof. Mit stabilen Strukturen und Kompetenz gelingt es der Familie Tradition mit modernstem Anspruch zu verbinden, auch auf der „Oidn Wiesn“ auf dem Oktoberfest. Seit 2011 betreibt die Familie dort ein Festzelt mit über 8.000 Plätzen. Auch in Haar überzeugt das Konzept „Brauchtum meets Zeitgeist“: Gschmackige bayerisch-österreichisch inspirierte Gerichte, verfeinert mit mediterranen Einflüssen in bester Qualität von Küchenchef Michael Schubaur. Die ordentliche Prise Gastlichkeit entsteht durch die langjährig erfahrenen Kräfte des Ratskeller-Teams. Das spricht sich herum. Von Tag 1 ist das Gasthaus bestens besucht: „Es sollte ja ein „Soft Opening“ sein“, meint Winklhofer lachend und spricht im Superlativ: „Es ist bestens angelaufen. Wir haben unglaublich viel positiven Zuspruch und wir sind sehr, sehr glücklich. Stadtleben und das Zusammenhalten in Haar sind beeindruckend, wir fühlen uns wirklich rundum wohl.“
„Haars Miteinander macht es uns leicht.“
Von Anekdoten, die in die Abteilung „Anfangspanne“ gehören, könne er nicht berichten. Lediglich eine Situation bringt seine Mannschaft direkt zu Beginn kurzfristig ins Schwitzen: „Das Kassensystem hat nicht ganz funktioniert. Das ist nicht dramatisch, aber herausfordernd am Eröffnungstag.“ Stolz sei er über das „gelungene Fest“ zum Einstand: „Das ist vor allem durch die Gäste so schön geworden.“ Allgemein sei es „toll ganz nah dabei“ zu sein. „Zu uns kommen der Bürgermeister, die Stadträte, die vielen Ehrenamtlichen, Haarer Bürger, lachen, genießen und feiern gemeinsam. Das macht das Leben aus.“ Besonders eine Person falle ihm dabei auf: „Pater Gabriel ist wirklich eine Hausnummer. Er menschelt und ist sehr lustig. Für mich ist das Mit- und Füreinander hier im Wirtshaus sehr beeindruckend zu erleben. Wir fühlen uns angekommen und sehr willkommen.“
Freudiger Ausblick
Im Biergarten warten bereits die Garnituren: „Da, wo die Sonne zuerst hin scheint, geht’s los. Ich nehme an ab März“, kündigt Christian Winkelhofer das nächste und heiß ersehnte Highlight an: „Freiluftgastronimie ist großartig, ich freue mich schon drauf.“
Für Sie berichtete Manuela Praxl.



















































































