07.05. Die 6. Haarer Lachnacht | 19 Uhr
08.05. Lesung: Fräulein Hedwig – Christoph Poschenrieder | 19 Uhr
09.05. We love Musicals | 19 Uhr
10.05. Muttertagskonzert mit Jens Emmert | 19 Uhr
16.05. Rainer Bielfeldt – Verbunden | 19 Uhr
17.05. Redmanns Münchener Märchenbühne: Biene Maja | 15 Uhr
Karten für die Veranstaltungen:
www.kleinestheaterhaar.reservix.de und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Kartenhotline: 089 8905698-11
Redmanns Münchner Märchenbühne
Die Biene Maja | ab 4 Jahren
So. 17.05. | Beginn: 15 Uhr
Und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maja! Kleine, freche, schlaue Biene Maja!
Ja, ja. Sie hat schon ihren eigenen Kopf und will auch gleich nach ihrer Geburt sofort die ganze Welt kennenlernen. Aber bevor sie den stinkenden Mistkäfer Kurt und die lustige und coole Stubenfliege Puck trifft, muss sie mit ihren Bienenfreunden erst einmal die Schulbank drücken. Dort lernt sie, wer ihre Feinde sind und wie man sich vor Gefahren schützt.
Lesung mit Christoph Poschenrieder: Fräulein Hedwig
Fr., 08.05. | Beginn: 19 Uhr
Hedwig ist eine unverheiratete Frau, die auf dem Land als Grundschullehrerin arbeitet. Doch schon in jungen Jahren meldet sie sich immer häufiger krank. Der Pfarrer sieht in ihr eine verirrte Seele, der Arzt eine Nervenkranke – und die Familie versteht sie nicht. Hedwig führt ein stilles, einsames Leben an der Zeitenwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Umso mehr verstören ihre Ausbrüche die Menschen um sie herum. Unter der NS-Diktatur schließlich ist sie als psychisch kranke Frau ihres Lebens nicht mehr sicher.
Christoph Poschenrieder erzählt in seinem achten Roman die Geschichte seiner Großtante Hedwig Poschenrieder, die am 25. Juli 1944 in der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar ermordet wurde.
In der „Bibliothek der Namen“, die auf dem Gelände des heutigen kbo-Isar-Amper-Klinikums an die annähernd 4000 Opfer erinnert, ist auch ihr eine Tafel gewidmet.
Nikolaus Habjan: F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig
Do. 28.05.2026 I 19 Uhr
Der Vater ist Alkoholiker, die Mutter nicht fähig, die Familie zu ernähren. So wächst Friedrich Zawrel auf. Kinderjahre in Kaisermühlen, Delogierung, Heim, schließlich Spiegelgrund, jene „Kinderfachabteilung“ des Deutschen Reiches, in der Euthanasiemorde an kranken und behinderten Kindern stattgefunden haben. Vom Anstaltsarzt Dr. Gross wird Zawrel – als „erbbiologisch und sozial minderwertig“ eingestuft – gequält, doch er kann aus der Anstalt fliehen. Erst im Jahr 2000 kommt es nach vielen Bemühungen Zawrels zum Gerichtsverfahren, das wegen der angeblichen Demenz von Gross eingestellt wird. Er kann sich an nichts mehr erinnern. Auf ebenso packende wie berührende Weise arbeiten Nikolaus Habjan und Simon Meusburger in ihrem grandiosen Figurentheaterstück ein Stück österreichischer Geschichte auf. Die Inszenierung erhielt den Nestroypreis 2012 in der Kategorie Beste Off-Produktion.
Kleines Theater Haar
Casinostr. 75 | 85540 Haar
Kartenhotline 089 8905698-11





