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Familienzentrum Haar wird 30

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 11. Juli 2018

Das 30-jährige Jubiläum vom Familienzentrum wurde am 7. Juli mit einem bunten Familienfest bei strahlendem Sonnenschein und viel guter Laune gefeiert. Besonders die jüngsten Besucher hatten riesigen Spaß beim Spielen und Toben. Neben Spiel und Spaß im Garten, hatten die Kleinen Gelegenheit, ein echtes Feuerwehrauto zu beschnuppern. Während die Kleinsten im Sandkasten spielten, sich schminken ließen oder mit Seifenblasen spielten, ließen es sich die Großen bei Kaffee, Kuchen und gegenseitigen Gesprächen gut gehen.

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Doris Keymer und Christian Doerr, Vorstandsmitglieder der Nachbarschaftshilfe, überbrachten Glückwünsche zum 30-jährigen Bestehen und Bürgermeisterin Gabriele Müller ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, den Feierlichkeiten einen kurzen Besuch abzustatten, ihre Glückwünsche zu überbringen und mit den Kleinen ein wenig zu feiern.
Alle sind stolz auf das Familienzentrum und auf das Team, das so stark, aktiv und bunt ist, dass es aus Haar nicht mehr wegzudenken ist.
Das Familienzentrum folgt seit 30 Jahren einem Erfolgskonzept. Doris Keymer kann sich noch gut an die erste Mutter-Kind-Gruppe erinnern, die mit 13 Müttern und 25 Kindern gut besucht war. 1991 war Keymer selbst Teil einer der ersten Mutter-Kind-Gruppen, die sie mit ihrer Tochter Sonja besuchte.
Mittlerweile ist das Interesse der Besucher etwas verlagert. Die Nachfrage bei festen Gruppen ist geringer geworden. Dafür sind die offenen Angebote stärker besetzt und das die Nachfrage groß ist, sieht man an den Besuchern, die nur so hereinströmen und die sich für die Angebote interessieren. So setzt das Team vom Familienzentrum auch alles dran, die Wünsche der Besucher umzusetzen. Eine kompetente Beratung und Hilfe in allen Lebenslagen gehört zu den Aufgaben genauso wie ein Lächeln und die Bereitschaft zum Zuhören.
Wie man feiert, davon hat man im Familienzentrum auch Ahnung, denn ganz gleich ob Faschingsfeiern für kleine und große Besucher, Cocktailabende oder eine 80er-Jahres-Feier. Wenn gefeiert wird, dann richtig und mit allem was dazugehört.
Der enorme Erfolg kommt daher, dass von Anfang an die Ziele richtig gesetzt wurden und für Kinder und Eltern Gelegenheit geschaffen wurden, Kontakte zu knüpfen und Freunde zu finden und sich in eine Gruppe einzufügen. Man versteht aber auch was von interkulturellem, gleichwertigem Miteinander und Hilfe bei der Integration – dies ist ein breites, wichtiges Aufgabenfeld.
Der Förderverein des Familienzentrum ruft auch junge Mütter oder Väter zum Mithelfen auf, denn es wird leider immer schwieriger, gute Mitarbeiter zu finden. Jeder ist herzlich Willkommen im Familienzentrum mit anzupacken und zu helfen.
Für Bürgermeisterin Müller ist das Familienzentrum ein Zufluchtsort und eine Beratungsstelle wo man sich zuhause fühlt, denn für viele ist die Einrichtung ein Stück Heimat geworden.
Inzwischen ist das Familienzentrum ein Haus der Begegnung geworden, denn neben den unterschiedlichen Gruppen gibt es offene Treffs, seit 20 Jahren den Second-Hand-Laden, unterschiedliche Musikangebote für die kleinsten, Babymassagen, Pekip, Geburtsvorbereitungen, Rechtsinformationen, Elternsprechstunden, Vorträge, Spielnachmittage /-abende und vieles mehr. Auch Angebote für ausländische Mitbürger, wie z. B. Sprachkurse und Spielgruppen sind wichtig und zeigen, wie wichtig die Integration ist.
Im Familienzentrum wird persönliche Sicherheit gegeben und nicht zuletzt entwickeln sich auch langjährige Freundschaften unter Eltern und Kindern.

Für Sie berichtete Petra Schönberger.

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