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Über die Alpen auf die Ferrari-Rennstrecke

Kategorie: Veranstaltungen Veröffentlicht: 13. Oktober 2014

Sieben Stationen erklären Kindern wie Eltern die Räumlichkeiten im FortSchritt Haus für Kinder

(Text/Fotos: rk) Khadija beachtet ihre Mutter gar nicht mehr. Sie verliert sich im Spiel. Die Mutter ist ins Gespräch vertieft. Sie hat keine Sorge. Denn Khadija, die Zweijährige, ist nicht ohne Aufsicht, sondern in bester Obhut.

 

 

Am Tag der offenen Tür, am Donnerstag, den 9. Oktober 2014, beantworten Yvonne Fuss, Kita-Leiterin, und ihre Mitarbeiterinnen die vielen Fragen der interessierten Eltern. Eingeladen hat FortSchritt Haus für Kinder in der Hans-Pinsel-Straße 9b. Für die Eltern ein sehr informativer Nachmittag und für die Kinder ein riesengroßer Spaß!

Die Mitarbeiterinnen haben alles sorgsam vorbereitet. FortSchritt liegt zwar im Rückgebäude eines nüchternen Bürohauses, doch das ist sehr schnell vergessen. Die großzügigen Räume sind liebevoll und mit viel Phantasie zu einzelnen Stationen auf einem Rundweg durch die Kita aufbereitet.

Während sich die Mütter oder auch die Elternpaare mit den Erzieherinnen über organisatorische Fragen in Ruhe unterhalten können, werden die Kleinsten von anderen Mitarbeiterinnen der Kita an die Hand genommen und beschäftigt.

Beliebt sind vor allem die FortSchritt-Alpen gleich am Eingang. Bunte Farben an der Wand lassen ein Alpen-Panorama entstehen und dazu passend finden sich aus weichem Material Kletterbausteine, Würfel und Rutschen.

Fortschritt tag der offenen tuer Bild1

Die beiden Mädchen Linda (5 Jahre, links) und Emma (fast 3 Jahre, rechts) krabbeln, klettern und rutschen unter Aufsicht von Yvonne Fuss, Leiterin der Kita FortSchritt – die Kinder haben ihren Spaß am Tag der offenen Tür

Insgesamt hat das Team um Yvonne Fuss sieben Stationen aufgebaut. Von den Fortschritt-Alpen geht es im breiten Gang des Eingangsbereiches zur zweiten Station: die Fühlstation „Raus in die Welt“. Hier erfreuen sich die Kinder an Glasperlen, Muscheln und Eicheln, die in Kisten mit Sand, Kies und Laub versteckt sind.

Fortschritt tag der offenen tuer Bild2

Khadija (2 Jahre, vorne) sucht intensiv nach den Glasperlen im Kies – und hat eine gefunden; Linda (5 Jahre, dahinter) zeigt mit Freude der Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Stephanie Schlegel (links) was sie in einer der Kisten gefunden hat; Erzieherin Kathi Chmielek(rechts) schaut dem Treiben zu

Das Fühl- und Wühlerlebnis hinterlässt Spuren, weshalb als nächste Station die Seifenrutschen folgt. Dort können sich die Kinder ihre Finger waschen. Im Raum „Lebendiges Lernen“ liegen Tapeten, kräftige Farben und breite Pinsel zum Bemalen bereit. Dann geht es weiter zur fünften Station, in der ein frischer Wind weht. Ein Schwungtuch ist gespannt worden, so dass sich die Kleinen zum Schaukeln hineinlegen können.

Nach all diesen aufregenden Erlebnissen braucht es dann aber auch ein Raum zum Ruhen. Vor dem Traumland hängt ein entsprechendes Schild „Psst! Traumland“. Und auf der Ferrari-Rennstrecke können sich die Jüngsten dann nochmals richtig austoben, bevor der Rundgang abgeschlossen ist.

Der Ablauf eines normalen Tages interessiert die Mütter in der Zwischenzeit. Oder: Welches Essen bekommen die Kinder? Bis wann können morgens die Kleinen gebracht werden? Muss das Kind laufen können, um in der Kita aufgenommen zu werden? Alles Fragen, auf die Yvonne Fuss und ihre Mitarbeiterinnen ausführlich eingehen.

Insgesamt beseelen drei Gruppen mit insgesamt 19 Kindern die Kita, die Bären, die Pinguine und die Raupen. Im Kindergarten betreuen die Mitarbeiterinnen zwei Gruppen, die Löwen und die Affen. Die Löwen sind eine Integrationsgruppe mit 18 Kindern, die von zwei Betreuungskräften geleitet werden. In der Affengruppe sind 23 Kinder.

Khadija käme mit ihren zwei Jahren in die Kita. Sie hat sich an diesem Nachmittag sichtlich wohlgefühlt. Sie rutscht in den Fortschritt-Alpen einen Berg hinunter und wühlt hingebungsvoll in den Kisten. Das Malen mit den bunten Farben lässt ihre Augen leuchten. Auch Anschluss hat sie sofort gefunden, obwohl sie noch nicht viel spricht. Aber Kinder verstehen sich untereinander auch ohne viele Worte.

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