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Planungssicher in die Zukunft

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 27. August 2018

Bürgermeisterin Gabriele Müller im Sommergespräch zur Gemeindeentwicklung

Konzepte zu Wohnen, Einzelhandel und Verkehr – das sind die Eckpunkte für die kommunale Entwicklung. Gabriele Müller setzt auf Leitlinien für das Angesicht der Gemeinde in der Zukunft und auf die regionale Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden. Gemeinsam mit Jan Vorholt, Stadtplaner von Cima Beratung + Management GmbH, stellte sie am Mittwochvormittag, 22. August 2018, in einem Sommergespräch mit der Presse nochmals das Einzelhandelsgutachten vor und sprach weitere Aspekte an, die die Gemeinde zukünftig beschäftigen werden.

Das Einzelhandelsgutachten ist in den Augen der Bürgermeisterin ein großer Meilenstein, um unter dem Handlungsdruck in der Boomregion München die Entwicklung aktiv in der Hand behalten zu können. Deshalb ist das Bevölkerungswachstum ein Thema, Bebauungspläne für die kontrollierte Nachverdichtung sowie das Einzelhandelsgutachten und das Verkehrsgutachten. Gabriele Müller gibt zu bedenken, dass Haar nur eine geringe Fläche zur Verfügung steht. „Die Gemeindefläche ist das höchste Gut, das eine Gemeinde besitzt", so die Bürgermeisterin. Deshalb setze sie sich für ein flächensparendes Bauen ein und eine Nachverdichtung an den öffentlichen Nahverkehrspunkten. Der nächste Baustein zur Zukunftsplanung wird ein Gewerbeentwicklungsplan sein.

Sommergespraech bild 1

Und was gelten diese Pläne? Sichtlich erleichtert kommentierte sie die letzte Abstimmung im Gemeinderat, der mehrheitlich sich gegen eine Nachfolge von Lidl und von Bittl im Hagebaumarkt gestimmt hatte. „Wir haben uns mehrheitlich entschieden, dass das nicht in unsere Pläne passt, wie wir uns das vorstellen." Das Potenzial für die Eigentümer wie für die Gemeinde sei riesig, aber es bedürfe eben doch Anstrengungen und einen langen Atem. „Es ist ein Privileg in der Mitte so eine große Fläche zu haben, die im Moment nur Parkplatz ist", so die Bürgermeisterin zu diesem Grundstück. Doch ihr schwebe eben nicht nur Einzelhandel, sondern auch Wohnen dort vor. Die Problemlage sei vielschichtig, so die Bürgermeisterin. Jan Vorholt unterstrich den Entwicklungsbedarf sowie das Potenzial der Fläche. Deshalb begrüßte er das Bemühen der Kommune, am Rahmenplan festzuhalten.

Was im Detail noch alles zur Sprache kam, lesen Sie in der nächsten Ausgabe des Haarer Echos.

Für Sie berichtete Reinhild Karasek.

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