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Gemeinderat Haar September 2016

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 03. Oktober 2016

++ Auslobung zum Realisierungswettbewerb für den Grundschulausbau freigegeben ++ Gemeinde übernimmt Kita-Defizite ++

Die erste Sitzung des Haarer Gemeinderats nach der Sommerpause überraschte die Zuschauer durch ihre Kürze und einen verhältnismäßig friedlichen Ablauf, obwohl das Thema Grundschulausbau – wenn auch nur indirekt – auf der Tagesordnung stand.

Beschlüsse

Nachdem während der Ferien sowohl im Ernst-Mach-Gymnasium, der Mittelschule und der Konradschule umfangreiche Sanierungsarbeiten stattgefunden hatten, geht nun auch der Realisierungswettbewerb für den Ausbau der Jagdfeldschule in die nächste Runde. Der Entwurf des Auslobungstextes für den nichtoffenen Wettbewerb war bereits in der vorangegangen Sitzung des Bauausschusses ausführlich beraten worden. Offen waren im Gemeinderat nur noch letzte Detailfragen, so etwa, ob die drei geplanten Werkräume ausreichend seien. Grundschul-Leiterin Juliane Dworzak bestätigte dem Gremium, dass sie alles durchgerechnet habe und die Kapazitäten ausreichend seien.

Die Teilnehmer des EU-weit ausgeschriebenen Wettbewerb stehen bereits fest. Im Januar 2017 müssen sie ihre Wettbewerbsbeiträge eingereicht haben, das Preisgericht kommt Ende Februar 2017 zusammen. Der Gemeinderat nahm den Auslobungstext einstimmig zur Kenntnis, die Verwaltung erhielt somit den Auftrag, den Wettbewerb weiter durchzuführen.

Gemeinde übernimmt Defizite der Kindertagesstätten

Im Jahr 2015 sind beim Evangelischen Haus für Kinder und bei der von der AWO München Land getragenen Villa Bambini finanzielle Defizite angefallen. Die evangelische Kindertagesstätte hatte zum Ende des Jahres ein Loch von 53.668,98 Euro in der Kasse. Die Kosten entstanden zum Teil durch die Ausbildung einer Heilpädagogin, ferner hatte eine Kinderpflegerin einen Antrag auf eine Stelle als Berufspraktikantin gestellt. Dies geschah jeweils in Rücksprache mit der Gemeinde.

Bei der Villa Bambini kann die Gemeinde einen Fehlbetrag von 10.372,61 Euro übernehmen. Dieser kam unter anderem dadurch zustande, dass Betreuungsplätze aufgrund von Personalmangels nicht besetzt werden konnten. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die Übernahme des Defizits durch die Gemeinde aus.


Mehr lesen Sie in der kommenden Ausgabe des Haarer Echos

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