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Neuer Schwung für die Haarer Wirtschaft

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 11. August 2015

Es tut sich was in der Haarer Wirtschaft: Nach längerer Standortsuche hat sich die Firma Attocube Systems AG dazu entschlossen, ihren Firmensitz nach Haar zu verlegen und dazu das sogenannte „Haarer Dreieck" – das Grundstück nördlich vom Bahnhof zwischen Marieluise-Fleißer-Weg und Eglfinger Weg – zu bebauen.

 


Auf dem 6000 Quadratmeter großen Grundstück sollen in Zukunft Entwicklung, Vertrieb, Verwaltung und auch Produktion des Nanotechnologie-Unternehmens Platz finden.
Firmengründer und Geschäftsführer Dr. Dirk Haft stellte sein Unternehmen den interessierten Mitgliedern des Gemeinderats vor. Attocube wurde 2001 von dem promovierten Physiker Haft gegründet und ist seit 2008 Teil der Wittenstein Gruppe. Neben München hat das Unternehmen auch Standorte in New York und San Francisco. Insgesamt sind derzeit 85 Mitarbeiter bei Attocube beschäftigt, der Umsatz im Jahr 2015 liegt bei rund 16 Millionen Euro. Im kommenden Jahr sollen diese nochmal getoppt werden, erwartet werden 19 Millionen Euro. Auch die Mitarbeiterzahl soll weiter gesteigert werden.
Rund 40 Standorte habe man geprüft, bis schließlich die Entscheidung für Haar gefallen sei. Bislang ist Attocube in der Königinstraße in Schwabing ansässig, mit dem Englischen Garten praktisch direkt vor der Tür. Daher war es dem Geschäftsführer ein Anliegen, dass auch der neue Standort im Grünen liegt und sowohl mit den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Radl gut zu erreichen ist. Für Dirk Haft selbst ist der neue Firmensitz fast schon fußläufig zu erreichen: Aufgewachsen in Weißenfeld, Baldham und Neukeferloh lebt er mittlerweile in Gronsdorf.
Das geplante Gebäude von Attocube nimmt die Dreiecksform des Grundstücks auf. Die Firmenzentrale selbst soll offen und transparent sein, so dass sie mit ihrem Umfeld in Kontakt treten kann. Die Fraktionen des Gemeinderats sowie Bürgermeisterin Gabriele Müller brachten ihre Freude über die neuen Nachbarn zum Ausdruck. Nun sollen die Rahmenbedingungen für die weiteren Planungen in einem Städtebaulichen Vertrag verhandelt und ausgearbeitet werden. Sobald dies geschehen und der Vertragsentwurf genehmigt ist, steht dem Nanotechnologie-Standort Haar nichts mehr im Wege.

 

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