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Pressemitteilung der Gemeinde Haar

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 09. Juli 2014

Bürgerinitiative sagt Teilnahme an Podiumsdiskussion ab


Die Bürgerinitiative „Mia san Haar" nimmt nicht an der Podiumsdiskussion am 9. Juli im Bürgerhaus Haar teil. Nach reiflicher Überlegung habe man sich entschlossen, abzusagen, teilt der Sprecher von „Mia san Haar", Peter Haider, dem Rathaus lapidar mit.

Bereits am 12. Juni hatte die Gemeinde die Vertreter der Parteien und der Bürgerinitiative zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, auf der Befürworter von Bürgerbegehren und Ratsbegehren ihre Positionen erläutern sollten. Am 15. Juni sagte Haider zu. In einem internen Abstimmungsgespräch, zu dem Bürgermeisterin Gabriele Müller am 17. Juni ins Rathaus eingeladen hatte, sollte die Öffentlichkeitsarbeit in punkto Bürgerbegehen und Ratsbegehren abgestimmt werden. „Ich habe angeboten, dass sich die Seite des Ratsbegehrens freiwillig beschränkt und gemeindeeigene Plakatständer der Bürgerinitiative zur Verfügung gesetllt werden", sagt Müller. Die Bürgerinitiative lehnte eine Absprache aber rundweg ab. Der Forderung der Bürgerinitiative nach absoluter Parität auf dem Podium hat die Gemeinde in Absprache mit den Befürwortern des Ratsbegehrens im Gemeinderat entsprochen. „Ich habe auf einen Platz auf dem Podium verzichtet, um die Parität zu erhalten", sagt Bürgermeisterin Müller. Mein Ziel war es, interessierten Bürgerinnen und Bürgern größtmögliche Objektivität zu bieten".
Nach der Sitzung im Rathaus lud die CSU überraschend zu einer eigenen
„Informationsveranstaltung" am 3. Juli ein, auf der nur eine Seite zu Wort kam.
Bis heute Nachmittag hatte die Bürgerinitiative weder weder die Namen
der Vertreter auf dem Podium benannt, noch die bis 4.7. eingeforderten fünf Hauptargumente für den neutralen Moderator, Thomas Soyer von der Süddeutschen Zeitung, eingereicht.
Seit diesem Montag steht nun fest, dass der ehemalige Bürgermeister Helmut Dworzak das Eingangsreferat zu „Grundzügen der Regional- und Ortsplanung" halten wird. „Nachdem ihm letzte Woche auf der CSU-Veranstaltung derart unwirsch das Wort entzogen wurde, haben wir ihn gebeten", sagt Bürgermeisterin Müller. Dworzak hat bereits mehrfach Fachvorträge an Hochschulen - zuletzt in Brüssel – gehalten. Die Gemeinde Haar gilt in Fachkreisen für ihre Ortsentwicklung als beispielhaft.
Bürgermeisterin Müller bedauert die Absage der Bürgerinitiative außerordentlich: „Es tut mir für die Besucher leid, die sich an diesem Abend in
einer direkten Auseinandersetzung sicher gern ein Bild von beiden Seiten
gemacht hätten. Unter diesen Umständen bleibt mehr Zeit für Publikumsfragen,
die wir gerne zulassen und auch beantworten." Sicher werden auch im Publikum viele kritische Interessenten sein. Ein spannender Abend ist gewiss.

 

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