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Pressemitteilung von "Mia san Haar"

Kategorie: Politik Veröffentlicht: 09. Juli 2014

Nach erneuter Trickserei der Gemeinde:
"Mia san Haar" sagt Podiumsteilnahme ab

Die Vertreter der Bürgerinitiative „Mia san Haar" werden auf die Teilnahme an der morgigen Podiumsdiskussion der Gemeinde Haar verzichten, nachdem die Gemeinde bis gestern Abend nicht bereit war, der Initiative zu Teilnehmern und Ablauf der Veranstaltung Auskunft zu geben.
In den letzten Wochen musste sich die Bürgerinitiative immer wieder gegen manchen Stolperstein aus dem Rathaus durchsetzen. Bereits beim Sammeln der Unterschriften gab es neben großen Zuspruch der Haarer Bürger unschöne Begleitumstände, als Bürgermeister an den Infoständen der Initiative versuchten, die Bürger davon abzuhalten, auf den Listen zu unterschreiben. Fairness und gelebte Demokratie sehen anders aus.

Eine seitens der Gemeinde für den 27. Juni 2014 angekündigte Pressekonferenz, an der Gemeinde und Bürgerinitiative zu den beiden Bürgerentscheiden Stellung hätten nehmen sollen, wurde 1,5 Tage vorher ohne Begründung von der Gemeinde abgesagt.
In Bezug auf die am morgigen Abend stattfindende Podiumsdiskussion hat die Bürgerinitiative seit vier Wochen versucht, die Namen der Teilnehmer, insbesondere des Fachreferenten, und den genauen Ablauf zu erfragen.

 

Diese Auskunft wurde von der Gemeinde bis gestern Abend nicht erteilt, von Seiten der Gemeinde wurde immer wieder vertröstet. Erst heute Morgen, nachdem die Vertreter der Bürgerinitiative nochmals persönlich vorstellig wurden, wurden sie darüber informiert, dass neben den Vertretern der Fraktionen im Gemeinderat die beiden Berufspolitiker, Bürgermeisterin Müller und als sogenannter Fachreferent ihr Vorgänger im Amt, der ehemalige Bürgermeister Dworzak, teilnehmen werden.

Die Bürgerinitiative "Mia san Haar" ist eine aus einfachen Bürgern bestehende Gruppierung, die mit Unterstützung von mehr als 1700 Unterschriften ein Anliegen aus der Mitte der Bürger Haars vertritt. Die Vertreter des Begehrens sollen nach dem Willen der Gemeinde Haar morgen den Berufspolitikern und ausgewiesenen Gegnern des Bürgerbegehrens zum Fraß vorgeworfen werden. Hier wäre ein Architekt als Fachreferent gefragt gewesen, alles andere hat mit neutraler Information nichts zu tun. Herr Dworzak, der schon bei der Höhe des Turms und bei der Zahl der angeblich sozial gebundenen Wohnungen nicht die Wahrheit gesagt hat, ist dafür jedenfalls nicht der Richtige.

Als Bürgerinitiative „Mia san Haar" bezahlen wir unsere Aktionen aus der eigenen Tasche und nicht mit öffentlichen Steuergeldern, so haben wir uns z. B. den Infostand für die Künstlermeile bei der CSU ausgeliehen und selbst aufgebaut, wir konnten uns nicht den gemeindlichen Pavillon leihen und aufbauen lassen.

Die Bürgerinitiative „Mia san Haar" wird sich weiterhin trotz der Parteilichkeit der Gemeinde Haar bemühen, die Haarer Bürgerinnen und Bürger über dieses Thema offen, ehrlich und kompetent zu informieren.

 

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