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Die Brotprüfung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wir lassen uns die Butter nicht vom Brot nehmen"

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 15. Oktober 2020

Die Brotprüfung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wir lassen uns die Butter nicht vom Brot nehmen"

Auch im Jahr 2020, dass von „Corona" geprägt wurde, durfte die traditionelle Brotprüfung zum Erntedankfest nicht fehlen. So lud die Bäcker-Innung München und Landsberg am 22. September 2020 zur Urkundenverleihung ein.

Trotz Corona sehen es die Bäcker mit Humor, denn auch wenn die Zeiten schwierig sind, sollte man so gelassen wie möglich bleiben. Auch Heinz Hoffmann, Obermeister der Bäcker-Innung München und Landsberg blieb gelassen.

Brot3 2020

So freute es ihn umso mehr, dass auch in den schwierigen Zeiten im Jahr 2020, in dem Kurzarbeit und Umsatzverluste teils dramatische Ausmaße angenommen haben, so viele Innungsbäcker an der 48. Brotprüfung teilgenommen haben. Genau 22 Innungsbetriebe, einer mehr als im Jahr 2019, beteiligten sich. Insgesamt wurden 379 Brote zur Prüfung eingereicht.

Brot1 2020

Besonderer Wert wird bei der Prüfung z. B. auf den Geruch, Geschmack, die Struktur und Elastizität, die Lockerung und das Krumenbild, aber auch auf die Form, die Herrichtung und die Oberflächen- und Krusteneigenschaft gelegt.

Das Ergebnis, der mit „gut" oder „sehr gut" bewerteten Brote ist in diesem Jahr von 95,9% auf 96,5% gestiegen. „Auf dieses Spitzenergebnis kann man stolz sein", so Hoffmann.
Neben den zahlreichen Innungsbäckereien aus München reihte sich auch eine Bäckerei aus Haar ein, nämlich Dinkelbäcker Dümig, der mit 3 Broten mit dem „Leistungspreis 2020", der höchsten zu vergebenden Auszeichnung des Münchner Bäckerhandwerks für hervorragende und gleichbleibende Qualität bei drei aufeinanderfolgenden Prüfungen erhielten, ausgezeichnet wurde.

Brot2 2020

Insgesamt waren es 219 Brote, die die Note „sehr gut" bekamen, 147 ein „Gut" und 13 ein „Zufriedenstellend".

Für Sie berichtete Petra Schönberger.

Brot4 2020

 

 

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