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Kleine Blumengeschenke beim Seniorennachmittag in Haar

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 24. November 2017

Kleine Blumengeschenke beim Seniorennachmittag in Haar

Zu Beginn wies die Bürgermeisterin die Senioren auf die jüngste Warnung der Gemeindewerke Haar hin, sie sollen auf der Hut vor Telefonbetrügern sein, die derzeit wieder ihr Unwesen treiben. Auch vor Einbrüchen in der Vorweihnachtszeit wird gewarnt.

Nachdem Gabriele Müller die Senioren und Ehrengäste, so auch die 2. Bürgermeisterin Katharina Dworzak und den 3. Bürgermeister Thomas Reichel begrüßt hatte, berichtete sie über das Gemeindeleben der letzten 12 Monate.

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In dem Vortrag zeigte sie u. a. ein Diagramm über den Abschluss der Gewerbesteuer, präsentierte den aktuellen Gemeinderat und freute sich besonders, dass die Gartenabfallsammlung sehr gut von den Bürgern angenommen wird.
Zu den Einwohnerzahlen stellte Müller fest das Haar in knapp 10 Jahren, also bis zum Jahr 2025, die 25.000er Marke erreicht hat.
Bauprojekte sind, bis auf den Jugendstilpark, keine größeren in Haar geplant. Der Fahrdienst vom Rathaus in Haar wird sehr gut angenommen.
Zahlreiche neue Kindertageseinrichtungen für kleinere und große Kinder wurden im vergangenen Jahr eröffnet. Neben einer Kinderkrippe am Wieselweg gibt es jetzt auch eine Kindertageseinrichtung am Ahrntaler Platz.
Haar ist eine wachsende Gemeinde, was die Bürgermeisterin sehr stolz macht!
Zum Bau des Schulzentrums gibt es auch positive Entwicklungen, denn schon in einem Jahr, also im Herbst 2018, wird die FOS in der Hans-Pinsel-Str. eröffnen.
Entwicklungen gibt es auch in Gronsdorf. So hat die namenlose Straße nun einen Namen: Heimgartenstraße! Desweiteren bekommt Gronsdorf ein kleines Einkaufszentrum mit u. a. einem Rewe-Markt und einem kleinen Cafe.
Die Baumaßnahmen am Haarer Bahnhof schreiten ebenfalls mit großem Schritt voran. Für Herbst 2018 verspricht Müller ein großes Eröffnungsfest. Die Bürgermeisterin ist da sehr zuversichtlich.
Haar geht in der Zukunft nach oben. Dazu zeigte Gabriele Müller Präsentationen von Neubauten im Jagdfeld. Die Zirkuswiese bleibt aber wie sie ist, da ein Ort auch eine Wiese braucht, wo z. B. ein Circus gastieren kann oder Christbäume verkauft werden können.
Auch der Baubeginn zum Jugendstilpark wächst sehr schnell. Im neuen Maria-Stadler-Haus entstehen 60 Wohneinheiten „Wohnen mit Service" und in unmittelbarer Nähe von dem Pflegeheim wird es auch Einkaufsmöglichkeiten mit Drogeriemarkt, Supermarkt... geben.
Auf die Frage eines interessierten Besuchers ob man sich in die Pflegeeinrichtung auch einkaufen könnte, antwortete Müller mit einem deutlichen „Nein" und erklärte, dass über 140 Plätze zur Verfügung stehen würden. Die Zimmer beim Betreuten Wohnen kann man ebenfalls nur mieten, aber nicht kaufen!
Was passiert mit dem alten Maria-Stadler-Haus?
Wunsch der Bürgermeisterin wäre eine Erweiterung des Rathauses. Ideen hat aber auch die Nachbarschaftshilfe. Eine weitere Idee wäre ein Wohnraum, gezielt für Senioren.
Beim Neujahrsempfang werden engagierte Haarer Bürgerinnen und Bürger geehrt.
Das Jahr 2017 ist auch das Jahr der Jubiläen:

*60 Jahre TSV Haar
*60 Jahre VHS
*40 Jahre Kirchenzentrum St. Bonifatius
*20 Jahre Hospizverein
* 5 Jahre Haarer Chornacht

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In Haar leben ca. 300 Flüchtlinge, die sich sehr gut in der Gemeinde integriert haben.
An der Schulbildung in Ilembula kann man sich in Deutschland ein Beispiel nehmen. Während nämlich in deutschen Schulen behinderte und nicht behinderte Schüler getrennt unterrichtet werden, werden sie in Ilembula gemeinsam in einer Klasse unterrichtet und miteinander integriert.
Die Partnerschaft dem Ernst-Mach-Gymnasium und der Schule in Ilembula ist ein Thema, über das die Bürgermeisterin sehr viel zu erzählen hatte. Sie erzählte mit so viel Begeisterung von diesem traumhaft schönen Land und der Reise dorthin, dass man gleich selbst Lust bekommen hat dorthin zu reisen.
Nach diesem Besuch hat sich Müller Gedanken gemacht und ist zu dem Entschluss gekommen, den „Fairtrade" Siegel auch nach Haar zu holen.
Ein ZAMMA Festival im kleinen Rahmen wird es auch im nächsten Jahr wieder geben und die Schülerinnen und Schüler der Theatergruppe am EMG und der Mittelschule in Haar begaben sich mit dem Theaterstück „Spurensuche", einem von der Bürgerstiftung Haar finanzierten und initiierten Projekt, auf eine Reise in eine schwierige Vergangenheit. Ziel war es, die Spuren der Haarer NS-Zeit und der Euthanasie-Vergangenheit einerseits aufzudecken, aber auch das eigene Verhalten in der Welt heute zu reflektieren.
Das emotionale Theaterstück wurde u. a. im NS-Dokumentationszentrum mit dem Münchner Bürgerpreis 2017 ausgezeichnet. Die letzte „Spurensuche" Darbietung in Haar findet am 23.01.2018 um 19.00 Uhr im Kleinen Theater statt.
Für all diejenigen, die noch kein Weihnachtsgeschenk haben, die finden mit dem Haarer Zehner das passende Geschenk, mit dem man nichts falsch machen kann. Für die zahlreichen Senioren, die am 22. November in den Bürgersaal gekommen sind, hatte die Bürgermeisterin ein kleines Blumengeschenk. Nicht zuletzt lud sie noch alle zur Bürgerversammlung am 6. Dezember und zum Haarer Christkindlesmarkt am 9. Dezember ein.

Für Sie berichtete Petra Schönberger.

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