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Haar hat wieder einen Maibaum

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 05. Mai 2016

Haar hat wieder einen Maibaum

Seit kurz vor 11.00 Uhr steht der etwa 30 Meter hohe Baum wieder auf dem Haarer Kirchenplatz und ragt mit seiner weiß-blauen, natürlich linksgedrehten Bemalung, in den Himmel.

Bei mäßigem Wetter wurde das Schmuckstück am 1. Mai von den Maibaumfreunden Haar mit Hilfe eines Krans hochgezogen. Bis 1995 wurde der Maibaum in Haar traditionsgemäß mit Muskelkraft aufgestellt. Danach wurde die Tradition aus Sicherheitsgründen von der Freiwilligen Feuerwehr Haar abgelöst, die das Stangerl mit dem Kran in die Verankerung hieven.

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Als der Baum dann stand, wurde er von den Haarer Böllerschützen und den „D´Ammertalern" mit einem kräftigen „Salut" und dem „Bandltanz" willkommen geheißen.
Zahlreiche Haarer Bürger sind zum Maifest auf den Kirchenplatz gekommen, um den Maibaum zu betrachten und zu feiern. So ein Ereignis, dass nur alle 5 Jahre stattfindet, darf man sich doch nicht entgehen lassen.

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Bürgermeisterin Gabriele Müller stellte in ihrer Begrüßung fest, dass in den letzten Jahren etwas gefehlt hatte, als der Baum wegen eines langen Risses entfernt werden musste. „Umso glücklicher sind wir nun, dass der „leere" Kirchenplatz sein Schmuckstück wieder hat". Jetzt glänzt der Ortskern von Haar wieder, und er wird sicher wieder ein beliebter Treffpunkt von Jung und Alt sein.
Die Zunft- und Vereinsschilder wurden unter der Leitung von Michael Hubeny nach vielen Jahrzehnten des Restaurierens und Übermalens zum ersten Mal komplett sandgestrahlt und neu bemalt. Gesponsert wurde die etwa 80 Jahre alte Fichte vom Autohaus Feicht.

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Bürgermeisterin Gabriele Müller dankte den Maibaumfreunden Haar, unter der Leitung von Werner Schwarz und Mithilfe der erfahrenen Maibaumspezialisten Hans Stießberger und Rudolf Künig, für die enorme Leistung und Organisation und forderte die Bürger auf, für das neue Schmuckstück und die ehrenamtliche Arbeit der Maibaumfreunde zu applaudieren.
Nach Gründung der „Dirndlschaft D´wuiden Goaßn" hat sich nun auch ein Burschenverein gefunden, der den Baum in 5 Jahren wieder mit Muskelkraft aufstellen möchte.

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Zum Schluss dankte Müller noch den Bürgern, die sie einlud, gemeinsam den „Tag der Arbeit" in der Ortsmitte von Haar bei einem kühlen Schluck Bier und einer deftigen Brotzeit zu verbringen. Es wurde ein gelungenes Maifest in Haar, das die Bürger in den frühen Abendstunden im Festzelt der Maibaumwache ausklingen ließen.
Fürs leibliche Wohl sorgte Familie Dabernig vom Gasthof zur Post, die Griechische Gemeinde und die Haarer Schützen.

 

Für Sie berichtete Petra Schönberger.

 

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