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Wer sind denn nun Mrs. und Mr. Gribble?

Kategorie: Kultur Veröffentlicht: 18. Oktober 2014

Heimatbühne Bonifatius führt englische Gaunerkömodie auf

(Text/Foto:rk) Die Frage, wer nun wer ist und zu wem gehört, führt zu einem Namensverwirrspiel in der Gaunerkomödie „Zu verkaufen!“. Am Freitagabend, 17. Oktober, feierte im Pfarrsaal von St. Bonifatius dieses englische Stück von Daniel Stenmans Premiere.

Es fängt alles mit einem erfolgreichen Banküberfall an. Doch ein Autounfall, der das Gaunerpärchen auf der Flucht bremst und das Auto im Graben landen lässt, wirft alle Beteiligten aus der Bahn. Drei Paare finden sich so in einem Haus, das verkauft worden ist, zu einem Verwirrspiel zusammen: das ungleiche Gaunerpaar, das entliebte Ehepaar und die „lieben“ Nachbarn.

Zur Namensverwirrung kommt es, als die Gauner, die im scheinbar verlassenen Haus Unterschlupf suchen, von einem Nachbarn für die neuen Hauseigentümer gehalten werden. Die Verwirrung spitzt sich zu, als die tatsächlichen Hauseigentümer auftauchen und von der anderen Nachbarin zu Begrüßung besucht werden. Namen werden ihnen aufgeschnappt und unwissentlich auf andere übertragen.

Die beiden Paare, die im Haus weilen, verstehen sich über Kreuz besser als in der gewohnten Konstellation. Es kommt, wie es kommen muss: die Paarzusammenstellung ändert sich im Laufe des Stücks.

 

Heimatbuehne Bonifatius Bild 7

v.l.n.r.: Inspektor Hollister (David Kiening), Nachbar Cecil Henderson (Peter Schindler), neuer Hauseigentümer Jack Gribble (Wolfgang Meier), seine Frau Anne Gribble (Elisabeth Voitl), Postbotin Susan McDuff (Manuela Meyer), Gauner George Carmichael (Werner Voitl), Gaunerin Kate Carmichael (Marianne Wicha) und Nachbarin Harriet Jakobowicz (Christine Käferloher) 

 

Der Zuschauer kann sich entspannt zurücklehnen und diesem lustige Treiben zuschauen, ohne sich kriminalistisch anzustrengen. Denn bei dieser Gaunerkomödie ist das Publikum im Vorteil und weiß stets mehr als die Figuren auf der Bühne. Die teilweise recht lakonische Sprache spiegelt das Tempo dieser Gaunerkomödie wider. Die Akteure der Heimatbühne Bonifatius setzen das sehr gut um und bringen die Zuschauer wirklich herzlich zum Lachen. Ein kurzweiliges und amüsantes Vergnügen.

Noch zu erwähnen wären der Inspektor, der nicht der hellste zu sein scheint, und die Schlüsselfrage der Postbotin – mehr soll erst einmal nicht verraten werden.

Nicht zu vergessen die Beute aus dem Banküberfall!

Die muss versteckt, dann geteilt werden, wird wieder geraubt und landet am Schluss ... – doch sehen Sie selbst! Denn die Heimatbühne Bonifatius spielt das Stück noch am Sonntag, 19. Oktober, und am Freitag, 24. Oktober, bis Sonntag, 26. Oktober, mit hoffentlich recht vielen Zuschauern.

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