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Abschied mit vielen Weggefährten und Freunden

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 27. Dezember 2019

Abschied mit vielen Weggefährten und Freunden

Es war einmal vor langer, langer Zeit...

Genau 38 Jahre ist es her, als alles anfing und Tobi Gläser ins DINO kam. Jetzt ist wirklich Schluss, man mag es kaum glauben. Der Jugendtreffleiter verabschiedete sich am 7. Dezember 2019 und alle waren sie gekommen. Sogar Altbürgermeister Helmut Dworzak mit Frau Juliane, Mike Seckinger, damals einer der ersten Jugendlichen, die im DINO auftauchten, aber auch der ehemalige dritte Bürgermeister Hans Stießberger mit Frau Gerlinde kamen zum Verabschieden.

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Vergessen hat ihn keiner. Das bewiesen die Besucher am Tag und Abend der Abschiedsfeierlichkeiten. Immer wieder kämpfte der langjährige Leiter zwischendurch mit Freuden- und Abschiedstränen. Leicht machte es ihm keiner, denn alle alten Wegbegleiter waren da. Sogar ehemalige Jugendliche, die den Jugendtreff vor 38 Jahren das erste Mal betreten hatten. Auch die heutige Jugend kam, um sich die Geschichten der Vergangenheit anzuhören.

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Bürgermeisterin Gabriele Müller sagte in ihrer Rede: „Was ihn immer ausgezeichnet hat, das war, dass er zuhören wollte und zuhören konnte – und den Jugendlichen, egal was sie auf dem Herzen hatten, versuchte zu helfen. Tobi lebte das DINO, er war ein Freund und Partner für die Jugend und ein perfekter Partner für die Gemeinde."

Ausnahmslos gelobt wurde Tobi Gläser aber auch von Markus Fink, dem Geschäftsführer des Kreisjugendrings München Land.
Maria Ferner, die Nachfolgerin von Tobi, organisierte mit ihrem Team das große und gelungene Abschiedsfest. Highlights waren die Dia-Show über die letzten 38 Jahre und die Video-Box in der kurze Grußbotschaften zum Abschied aufgenommen werden konnten. Tobi bekam aber auch einen Mix-Tape mit den 100 Lieblingssongs der Kollegen.
Nicht zuletzt konnte sich jeder Gast eine Ansichtskarte aus dem Korb nehmen. „Damit der Tobi uns nicht vergisst, bekommt er jede Woche eine geschickt", so Ferner.
Für Tobi Gläser geht es ab Weihnachten auf einen langen Indien-Trip. Das Reisen ist sein größtes Hobby, dem er sich nun, in seinem wohlverdienten Ruhestand widmen möchte.
Besonders freute sich Gläser über all die Besucher, die er schon seit über 20 oder 30 Jahren nicht mehr gesehen hatte, die ihn aber noch lange nicht vergessen haben. Für den letzten Tag wünschte er sich von seinen Gästen nur eines: „Lasst es heute so richtig krachen!"

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Eines der Highlights im DINO, an die er sich gern erinnert, ist das Hüttendorf, das es seit über 30 Jahren gibt. Die Probleme, mit denen die Jugendlichen ins DINO kamen waren immer die gleichen: Liebe, Freundschaft, Eltern, Schule...

Ein letztes Abschiedsgeschenk gab es von „seiner" DINO-Familie auch. Er bekam eine Parkbank, die ihm persönlich, mit dem Schriftzug „Tobis Außenstelle" gewidmet wurde. Auf dem Schriftzug steht aber auch noch, dass er das „„Wir"-Gefühl vieler Generationen der Haarer Jugend prägt und ein bisschen Tobi in allen von uns steckt!"

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Wann immer es ihn zurück nach Haar zieht, seinen Platz hat er sicher. Auf der großen DINO-Wiese, in Sichtweite zu seinem so geliebten Gorilla auf dem Hügel.

Zum Abschied durfte aber auch das „Tobi-Rentner-Bier" nicht fehlen und von einer Gruppe ehemaliger Jugendliche, die schon vor 30 Jahren als Jugendliche im DINO waren, bekam er eine Musikkassette überreicht, die Tobi vor 30 Jahren bestellt hatte.
Solche Gesten rührten den scheidenden Jugendtreffleiter zu Tränen.
Nach der 4-wöchigen Indienreise geht es für Gläser weiter auf ehrenamtlicher Basis, denn ganz aus dem Berufsleben ausscheiden möchte er noch nicht.
Am Abend ging es dann zum Weiterfeiern in die DINO-Disco mit 3 Bands. Darunter auch die Punkrockgruppe „Syff", eine Band aus den 80er Jahren, die extra für den einen Abend noch einmal gemeinsam auf der Bühne stand und ein gelungenes Konzert spielte. Dafür, dass sie ihren letzten Gig bereits vor 8 Jahren gespielt hatten, ließen sie es an dem Abend krachen als hätten sie nie aufgehört, Musik zu machen.

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Für Sie berichtete Petra Schönberger.

 

 

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