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Lachen, Staunen und Träumen

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 25. Juni 2015

Zum Schulabschluss lässt die Konrad Grundschule Haar mit dem Circus Tausendtraum Kinderträume wahr werden

(Text/Foto: rk) „Wer kann schweigen“, fragt Ralf der Gaukler. Die Finger schnellen in die Höhe. Die Kinder aus vier verschiedenen Schulklassen der Grundschule Konrad schätzen sich so ein. Die Lehrerinnen können da nur noch lachen. Aber warum schweigen?

Es ist sehr wichtig schweigen zu können – als Zauberer. Denn der darf seine Tricks nicht verraten, so der Gaukler, der die Kinder in den Workshop einweist. Am Mittwoch, 24. Juni 2015, ist es so weit. Die Kinder der Konrad Grundschule kommen klassenweise in die Turnhalle und werden von Ralf Derichs vom Circus Tausendtraum, einem pädagogischen Projektzirkus, eingewiesen.

Circus Tausendtraum bild 2

Begeistert machen die Schüler der Klassen 1a, 2a, 3a und 4b von der Konrad Grundschule mit, als Ralf der Gaukler vom Circus Tausendtraum mit Maskottchen Luno die einzelnen Zirkusrollen vorstellt

Das Maskottchen LUNO, das seinem Namen als gelber Halbmond alle Ehre macht, unterstützt Ralf den Gaukler. Als Erstes sind die Kinder der Grundschulkassen 1a, 2a, 3a und 4b dran. Sie lauschen den Erklärungen und johlen und lachen. Sie freuen sich alle auf den Workshop. Was sie in der einen Woche unter professioneller Anleitung des Circus Tausendtraum erarbeiten, entscheiden sie selbst. Sie suchen sich aus, ob sie als Artist, Fakir, Zauberer, Jongleur, Akrobat oder Clown auftreten wollen.

An diesem Tag erklärt Ralf Derichs den Kindern, was die einzelne Zirkuskunst an Begabung abverlangt. So müssen die Akrobaten eher sportlich sein, die Jongleure vielleicht schon einmal einen Teller in Muttis Küche jongliert haben. Aber keine Angst. Herunterfallen darf beim Jonglieren durchaus mal was, denn, so Ralf der Gaukler: „Ein Jongleur, dem nichts herunterfällt, lernt nichts Neues.“

Was muss ein Clown können? Die Kinder sind etwas ratlos. Ja klar, er muss die Zuschauer zum Lachen bringen, also braucht er schauspielerische Talente. Maskottchen LUNO macht vor, wie man traurig, zornig oder lustig spielt.

Ungefähr 330 Kinder werden dieses Jahr dabei sein. Das Projekt mit seinem pädagogischen Hintergrund dient dazu, das Selbstvertrauen des Einzelnen zu stärken und gleichzeitig zum Gemeinschaftsgefühl beizutragen. Die Konradschule war bereits vor vier Jahren mit diesem Projekt Vorreiter im Landkreis, da es Vergleichbares eher in München gibt, wie zum Beispiel das „Lilalu-Circusfestival“. Nach vier Jahren werden jetzt wieder neue Schüler der Konradschule in den Genuss kommen, als Mitwirkende Zirkusluft hautnah einatmen zu können.

Jedes der Kinder bekommt von Ralf Derichs einen Wunschzettel in die Hand und darf darauf zwei Wünsche äußern. Einerseits Bodenakrobatik, Jonglage oder Clown - andererseits Fakir, Zauberer oder Artistik. Höhepunkt des einwöchigen Workshops wird dann die Aufführung selbst sein. An drei Tagen, Freitag, 3. Juli, Samstag, 4. Juli, und Sonntag, 5. Juli, treten sie vor echtem Publikum in einem großen Zirkuszelt auf der Haarer Festwiese auf.

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