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Dritte Fremdsprache für Haar

Kategorie: Kinder / Jugend Veröffentlicht: 28. Februar 2014

Dritte Fremdsprache für Haar und

weitere Modernisierung des Ernst-Mach-Gymnasiums

(Text/Foto: ps) Zum letzten Mal begrüßten Bürgermeister Helmut Dworzak und Landrätin Johanna Rumschöttel die Teilnehmer an der Haushaltssitzung des Zweckverbandes Ernst-Mach-Gymnasium. Beide werden nach der Kommunalwahl aus ihren Ämtern ausscheiden, sodass die diesjährige Sitzung mit Vertretern aus dem Gemeinderat, dem Kreistag, den jeweiligen Verwaltungen und der Schulleitung des EMG auch im Zeichen des Abschieds und des Rückblicks stand.

Der Bürgermeister, der 22 Jahre dem Gremium vorstand, betonte vor allem die zahlreichen Sanierungsmaßnahmen an dem zwischenzeitlich 43 Jahre alten Gebäude des EMG: PCB-Sanierung, Entkernung und Neubau des Traktes der Naturwissenschaften, Fassadendämmung und Fenstererneuerung, Flachdachsanierung sowie Neubau mit Mensa und Küche sind nur ein paar Beispiele hierfür.

Das EMG wird aber auch zukünftig in den Ferien Baustelle bleiben!“ Mit dieser Ankündigung, die keinesfalls als Drohung zu verstehen sei, machte Dworzak deutlich, dass der Zweckverband die Modernisierung des Gymnasiums vorantreibt, was auch der Blick auf die Tagesordnung der Zweckverbandssitzung deutlich machte:

Auf der Tagesordnung standen die Angliederung einer Sprachenfolge mit drei modernen Fremdsprachen, den Umbau bzw. die Erweiterung des Ernst-Mach-Gymnasiums, Sonnenschutzmaßnahmen, aber auch die Genehmigung von über- und außerplanmäßigen Ausgaben aus dem Jahr 2012, sowie die Sanierung des Hallenbades am Jagdfeldring und die Gymnastikhalle.

Damit wird sichergestellt, dass sich das EMG den Veränderungen der technischen und energetischen Standards genauso wie den pädagogischen Herausforderungen stellt.

Schulleitung Gabriele Langner stellte klar, dass die Anzahl der Schüler durch die Fertigstellung des Truderinger Gymnasiums auf 1166 Schüler und 32 Klassen gesunken sei. Ganz wichtig ist für die Schulleitung auch die Ganztagsbetreuung.

Es steht fest, dass in Haar eine weitere 2- bis 4-zügige Grundschule gebaut wird. Die Mittelschule bleibt und wenn 140 Schüler aus München hinzukommen, würde eine Realschule, die vom Landratsamt beantragt wurde, gebaut werden.

Im Schulzweckverband konnte auch die Modernisierung des Gymnasiums auf den Weg gebracht werden. Die Umbaumaßnahmen Sonnenschutz wurden beschlossen. Auch die Lehrerzimmersituation muss überplant werden. Über 100 Lehrkräfte müssen dort derzeit auf einer Fläche von rund 150 qm Platz finden. Ein unerträglicher Zustand, der auch im Rahmen, der im letzten Jahr durchgeführten Ortsbegehung von der Landkreisverwaltung bestätigt wurde. Langner erklärte, dass die Lehrkräfte neben dem Lehrerzimmer auch noch einen Raum für Besprechungen benötigen. Ein separater Raum, in dem nur gearbeitet wird, wäre von Vorteil. Für Dworzak war auch klar, dass etwas passieren muss. Eine Variante wäre z. B. die Erweiterung des bestehenden Lehrerzimmers, eine andere der Raumtausch von Bibliothek und Lehrerzimmer.

Alles weitere zu dem Umbau wird aber erst in Arbeitskreisen von Lehrern und Architekten geplant werden.

Der Sonnenschutz fürs Gymnasium schien langsam zur unendlichen Geschichte zu werden. Es wurden regelmäßig Versuche unternommen, aber das Problem konnte nicht gelöst werden. In der Verbandsversammlung am 20. Februar beschloss man nun den Einbau von Sonnenschutzglas, da es sich wohl bei dieser Maßnahme um die effektivste und kostengünstigste Methode handeln würde. Bei dieser Variante gibt es auch keine weiteren Kosten für die Wartung. Für eine Baumaßnahme in Bezug auf den Sonnenschutz hätte man 64000 € in den Haushalt für 2013 mit eingestellt. Für eine technisch gesteuerte Anlage würden die Kosten bei 140000 € liegen und eine mit starren Lamellen läge bei 90000 €. Somit liegt die Sonnenschutzverglasung mit 65000 € im geplanten Rahmen für den Haushalt von 2013.

Nach der Sitzung übernahm Rumschöttel das Wort, um sich bei Dworzak für 22 Jahre zu bedanken. In den Jahren habe man viel mit dem Zweckverband erlebt. Mit einem kleinen Geschenk verabschiedete sich die Landrätin von dem Bürgermeister, der sich nun über einen selbstgewählten Besuch in der Staatsoper freuen darf. Auch Johanna Rumschöttel bekam zum Abschied einen riesigen Blumenstrauß und ein kleines Geschenk. Auch von der Schulleitung, dem stellvertretenden Schulleiter und dem Umweltbeauftragten der Schule gab es für die scheidenden Zweckverbandsleiter ein kleines Dankeschön. So durfte sich der Bürgermeister über eine signierte DVD von Hans Klaffl, der ein langer Wegexperte im Haus ist, freuen. Passend zur DVD „40 Jahre Ferien“ aus dem aktuellen Programm von Klaffl gab es noch ein Wörterbuch.

Zweckverband 14 online

 

 

 

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