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Ostereier-Aktion des SPD OV Haar

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 20. April 2021

Die Osterglocke als sicheres Zeichen
Wenn die Narzissen blühen, ist der Osterhase nicht weit, oder besser ein ganzer Trupp Langohren – zumindest in Haar. Dort drehen die Mümmelmänner kurzerhand den Spieß um, und hoppeln für alle sichtbar, am Karsamstag munter und gut gelaunt, in zwei Gruppen durch die Straßen und machen sich auf die Suche nach kleinen Naschkatzen: „Wir waren nur eine Stunde unterwegs, dann hatten wir 150 Tüten mit Gummibärchen und Schokoeiern und 150 Lollies verteilt. Einige haben uns tatsächlich gesucht, wir hatten es über Social Media angekündigt. Aber wir sind nirgends länger gestanden, sondern waren immer in Bewegung." Fröhlich fasst „Häsin", Katharina Dworzak die Ostereier-Aktion des Ortsverbands der SPD zusammen. P1010902

Das Hasen-Team mit Spezial-Mission: Vorne v.l.n.r.: Katharina Dworzak, Mark Brassinga, Astrid Hermann; hinten v.l.n.r.: Peter König, Matthias Salvermoser, Barbara Lösch, Georg Obermeier; nicht auf dem Bild: Apostolos Kotsis

Überraschungseier
Für die dritte Bürgermeisterin ist Ostern, neben Weihnachten, eine Zeit, die sie intensiv mit Kindheitserlebnissen verbindet. „Als ich klein war, haben wir gemeinsam gebastelt und Eier gefärbt und wir sind drinnen ganz nervös herumgehopst. Wir konnten es kaum abwarten, bis wir endlich nach draußen durften", erzählt Katharina Dworzak. „Ich weiß noch, dass ich aus einem Seitenfenster geschaut habe und da war ein Karton als Wegweiser, wo wir suchen mussten." Dabei steigt der Schwierigkeitsgrad mit zunehmendem Alter, die leckeren Hinterlassenschaften des flinken Meister Lampe „Papa Dworzak" zu finden. „Mein Vater hat immer gewieftere Verstecke gewählt. Irgendwann haben wir tatsächlich erst ein halbes Jahr nach Ostern, einen großen Schokomaikäfer etwas „zerdatscht" gefunden, weil er ihn zu hoch in den Baum gehängt hat", verrät Katharina Dworzak schmunzelnd. Auch Osterhäsin, Astrid Herrmann, kann sich ein Lächeln nicht verkneifen: „Ja, so manches Ei haben wir erst im Sommer gefunden. Das sah nicht mehr so schön aus. Das schwierige war, dass meine Eltern, diese Hasen, nicht mehr wussten, wo sie es fallen gelassen hatten." Astrid Herrmann, die aus dem sorbischen Bautzen stammt, berichtet von einem uralten Brauch ihrer Heimatgegend: „Der Pfarrer ritt mit den Männern über die Felder, um sie zu segnen. Zu uns Kindern kam dann eine Kutsche, da wurden an uns Ostereier verteilt."


Rundum gelungen
Dem Hasen-Team in Haar ist es wichtig, gerade in der herausfordernden Zeit mit vielen Entbehrungen, ein Zeichen der Freude zu setzen „Wir hatten richtig viel Spaß, das war eine Gute-Laune-Aktion und kam bei den Leuten super an. Die haben sich einfach gefreut, dass etwas Positives stattfand", freut sich die dritte Bürgermeisterin und erinnert sich. „Als wir an einem Parkplatz vorbeihüpften, rief uns eine Frau zu: „Mei, ist das schön, mal wieder etwas zum Lachen zu haben!" Das fand ich besonders toll."


Für Sie berichtete Manuela Praxl.

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