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Radiogruppe des EMG gewinnt ersten Preis

Kategorie: Allgemeines Veröffentlicht: 21. Januar 2021

Mach Radio – EMG On Air!
Am Heiligen Abend 1906 läuft an der amerikanischen Ostküste in Brant Rock, Massachusetts, die erste Radiosendung. Seither fasziniert das Medium, obwohl es inzwischen gegen eine starke Konkurrenz der Audio-Streaming-Dienste antritt. Am Ernst-Mach-Gymnasium ist das Interesse in der Schülerschaft groß, als Sina Zerta vor mehr als zwei Jahren den Wahlkurs das erste Mal anbietet: „Ich habe in meiner Studienzeit viel im Lokalradio gearbeitet, das ist meine geheime Leidenschaft. Der Zuspruch der Schüler war enorm, ich musste auswählen und habe 15 Schüler genommen." Von Beginn an unterstützt die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) das Ansinnen, erzählt die Lehrerin für Deutsch und Musik: „Sie haben mir einen Schulradio-Coach zur Verfügung gestellt."
Auf der Erfolgsspur
Bereits im dritten Jahr des Sendebetriebs, räumt das EMG den ersten Preis des Wettbewerbs „Mach dein Radio" in der Kategorie „Youngster (sechs bis zwölf Jahre) mit der eingereichten Sendung „Unser Schulcaterer" ab. „Reporterin" Angelina Jakubetzki (14) kann den Sieg bis heute kaum fassen: „Wow, wir haben uns gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt. Es ist in dem schwierigen Schuljahr eine super Bestätigung und gleichzeitig Motivation." Genauso stolz ist „Berichterstatter" Tobias Schmalhofer (8. Klasse): „Ich habe, gemeinsam mit zwei Mitschülern, das Interview in der Cateringfirma geführt und die Radiosendung anschließend geschnitten. Über den Sieg war ich zuerst sehr überrascht, aber dann habe ich mich riesig gefreut." Auch Schulleiterin Gabriele Langner äußert sich begeistert: „Die Expertisen externer Stellen und schulischen Unterstützungsangeboten professionalisieren das Angebot. Neben dem frischen Herangehen der Mitmachenden, ist das ein Teil des Erfolgs."

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„Mach dein Radio" mit großem Erfolg: die Radiomacher am EMG


Glück des Tüchtigen
Schon die erste Radio-Truppe legt mit Feuereifer los, produziert „wahnsinnig" viele Sendungen, kämpft mit den Tücken der Technik und schafft sich ein kleines Mikrophon an. „Radiomacherin" Sina Zerta führt ihre Reporter und Moderatoren in die unterschiedlichen Beitragsformen ein, steuert die Auswahl der Themen, die sie häufig in ihrem Schulalltag finden: „Wenn sie eines nennen, überlege ich sofort, wie man das umsetzen kann, weil da kommen natürlich Ideen, wie für eine Sportsendung mal eben Felix Neureuther zu interviewen." Sina Zerta freut sich über den Enthusiasmus und die Unbefangenheit der Schüler. „Ich sage immer, sie sollen den Kontakt recherchieren und eine Anfrage schicken." So arbeiten die Radioneulinge nach dem Motto: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt" und bekommen prompt, nach kürzester Zeit, ein Interview mit Kultusminister Michael Piazolo und eine spannende Führung im Ministerium. „Die Sendung haben wir im ersten Jahr eingereicht und sind unter die „Top sechs" gekommen. Ein Jahr später haben wir mit unserem zweiten Versuch, unserer einzigen Sendung wegen Corona, gewonnen", meint Sina Zerta lachend.


Möglichst bald normaler Sendebetrieb
Wegen der Pandemie ruht der aktuelle Sendebetrieb. Sobald es möglich ist, soll es wieder „on air" gehen, wünscht sich Angelina Jakubetzki: „Hoffentlich können wir dieses Jahr wieder zu den Medientagen. Das ist ein spannendes Forum für uns Radiomacher." Generell interessiert sich die Nachwuchs-Reporterin für Journalismus: „Wenn unser geschnittenes Material live geht und die ersten Reaktionen dazu kommen, ist es jedes Mal ein toller Moment."


Für Sie berichtete Manuela Praxl.

 

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www.machdeinradio.de/news/gewinner-kategorie-youngster-15825

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